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Kuriose Vornamen-Studie: Wer so heißt, verdient am meisten Geld - Die Namen überraschen

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Eine Jobmaschine wertete eine Datenbank aus 

Die Jobsuchmaschine Adzuna wertete knapp 12.000 Lebensläufe ihrer Datenbank aus, verglich Vornamen und Gehalt und erstellte eine Tabelle der 40 Bestverdienenden in Deutschland.

Update vom 8. Juni: Wer Alexandra, Judith oder Lutz heißt, gehört womöglich zu den Top-Verdienenden des Landes. Die Jobsuchmaschine Adzuna wertete knapp 12.000 Lebensläufe ihrer Datenbank aus, verglich Vornamen und Gehalt und erstellte eine Tabelle der 40 Bestverdienenden in Deutschland. Das Ergebnis lag AFP am Wochenende exklusiv vor.

Demnach landen Alexandra und Judith gleichauf vorn, sie erwirtschaften ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 83.000 Euro. Andrea folgt dicht dahinter mit 82.000 Euro, den nächsten Platz teilen sich Stephanie, Sabine, Kerstin und Renate mit 80.000 Euro. Das Schlusslicht belegen Christina und Katrin mit durchschnittlich 76.000 Euro.

Bei den Männern ist Lutz der Bestverdiener - mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von 118.000 Euro. Ihm auf den Fersen sind Rolf (115.000 Euro) und Rainer (111.000). Am unteren Ende der Skala rangiert Markus mit immerhin noch 91.000 Euro.

Damit zeigt sich auch die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen. Während laut Adzuna die 40 Namen-Spitzenverdiener des Landes auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 99.450 Euro kommen, bekommen die Frauen im Schnitt 75.400 Euro.

Top 10 der Baby-Vornamen: Ein neuer Spitzenreiter und Trends bei Jungen und Mädchen

Update 2. Mai 2019: Eine Auswertung für das Jahr 2018 der Gesellschaft für deutsche Sprache in bundesweit 700 Standesämtern ergab, welche Baby-Vornamen ganz vorne lagen. Bei den Mädchen war Marie der beliebteste Vorname. Gefolgt von Sophie/Sofie, Maria, Sophia/Sofia und Emilia. Neu in die Top-Liste schaffte es auf Platz 10 Johanna. 

Bei den Jungen gab es 2018 sogar einen neuen Spitzenreiter: Paul! Alexander folgte, Maximilian schaffte es nur noch auf Platz 3. Neuzugang auf Platz 9 war Henri/Henry, der auch bei den beliebtesten Namen 2019 (siehe Erstmeldung unten) derzeit total im Trend liegt. 

Baby-Vornamen 2018: Mohammed in Berlin vorne dabei - frische Trends im Osten Deutschlands

Der Vorname Mohammed mit seinen Varianten stand 2018 in gleich drei Bundesländern unter den Top 10: in Bremen, Berlin und im Saarland. In ost- und norddeutschen Ländern waren auch Namen aus der „Großeltern-Generation“ beliebt. Beispielsweise Ida, Greta, Leni, Karl, Jakob oder Theo. Auch im Trend seien Charlotte und Emil, die es in zahlreichen Bundesländern 2018 schon in die Top 10 schafften. 

Die beliebtesten Baby-Vornamen 2019: Zwei Namen sind derzeit total im Trend

Erstmeldung vom 25. April 2019: Ein Kind erblickt das Licht der Welt - und spätestens jetzt müssen sich die Eltern entscheiden: Welchen Namen soll die oder der Kleine sein ganzes Leben lang tragen? Auswahl gibt es genug - und dennoch folgen zahlreiche Eltern dem aktuellen Trend. Welcher Name ist (wieder) in? Welcher Name ist (schon wieder) out? Und welcher Name ist gar auf dem Vormarsch? Mit dieser Frage hat sich das Familienportal Elterngeld.de beschäftigt. Das Portal hat sich laut Pressemitteilung 23 Prozent aller Geburtsmeldungen des ersten Quartals 2019 angesehen, ausgewertet und eine repräsentative Statistik erstellt. Und die zeigt: Ein Jungenname könnte bald den aktuellen Spitzenreiter „Ben“ ablösen. 

Beliebte Mädchen-Vornamen 2019: Ein Name steigt um acht Plätze und ist jetzt in den Top 10

Doch beginnen wir mit den Mädchen. Hier gab es kaum Veränderungen. Nach wie vor steht der Name Emma an der Spitze, es folgt Mia, der sich einen Platz nach oben schleichen konnte. Den größten Sprung machte allerdings Emily/Emilie. Satte acht Plätze kletterte der Vorname 2019 nach oben und steht nun auf Rang neun. 

Das ist die Liste der zehn beliebtesten Vornamen bei Mädchen (Veränderungen zum Vorjahr in Klammern):

1. Emma
2. Mia (+1)
3. Hannah/Hanna (-1)
4. Emilia
5. Lina (+1)
6. Mila (+1)
7. Lea/Leah (+1)
8. Sofia/Sophia (-3)
9. Emily / Emilie (+8)
10. Marie (-1)

Doch besonders außerhalb der Top Ten gab es große Gewinner. So liegt Mathilda auf Platz elf (+8) und Charlotte auf Platz zwölf (+9). Den größten Sprung legte aber wohl der Name Elina hin - er machte den mächtigen Satz auf Rang 38 (+27).

Beliebte Jungen-Vornamen 2019: Ein Name saust sieben Plätze nach oben

Bei den Jungen sieht es in der oberen Hälfte der Top Ten dagegen etwas anders aus. In die katapultierte sich nämlich der Name Henry/Henri. Um sieben Plätze kletterte der Jungenname nach oben und liegt im ersten Quartal 2019 somit auf Platz vier. Tendenz: steigend! Stürzt Henry/Henri also bald den Dauerbrenner Ben vom Thron? Möglich wäre das, wie Patrick Konrad, Leiter der Namensstudie, erklärt: "Er (der Name Henry/Henri, Anm. d. Red.) klettert in der Topliste seit 2011 immer weiter nach oben und hat das Potenzial, den beliebtesten Jungennamen Ben in den kommenden Jahren abzulösen." Doch noch liegt Ben an der Spitze der Tabelle, gefolgt von Jonas und Paul. 

Das ist die Liste der zehn beliebtesten Vornamen bei Jungen (Veränderungen zum Vorjahr in Klammern): 

1. Ben
2. Jonas (+2)
3. Paul
4. Henry / Henri (+7)
5. Finn / Fynn (+2)
6. Leon (-4)
7. Felix (-2)
8. Elias (+1)
9. Luis / Louis (-1)
10. Noah (-4)

Und welche Namen gehören noch zu den großen Gewinnern? Unter anderem Jonah, der um elf Plätze auf Rang 29 stieg. Und auch Lennard (+12 auf Platz 42) und Theodor (+16 auf Rang 44) liegen im Trend. Auf dem Portal Elterngeld.de finden Sie die komplette Auflistung der 200 beliebtesten Vornamen 2019.

Viele Eltern legen bei der Namensgebung übrigens großen Wert auf die Bedeutung. Deswegen haben wir hier die Vornamen mit den schönsten Bedeutungen rausgesucht.

Fußballer Andre Schürrle hat kürzlich auch ein Kind* bekommen. Der Name der Tochter ist schön, aber nicht alltäglich. 

Video: Die seltenen Mädchennamen und ihre Bedeutung

Lesen Sie auch: Zum Christentum konvertiert: Mutter und Sohn droht Todesstrafe - nun wurden sie festgenommen

Weil sie zum Christentum konvertierten droht einer 42-jährigen Iranerin und ihrem Sohn (17) nun der Tod durch Erhängen. Jetzt wurden die beiden festgenommen - allerdings nicht im Iran.

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