Schwäche für Lasagne bringt Mann hinter Gitter

Rom - Ein Italiener wollte vor der Fastenzeit noch einmal gemeinsam mit seiner Familie schlemmen. Doch die Lasagne seiner Frau wurde ihm zum Verhängnis. Jetzt sitzt er im Gefängnis.

Der Mann war seit dem Jahr 2000 auf der Flucht vor der italienischen Polizei, berichtet das Onlineportal msnbc.msn.com. Die suchte ihn, weil er wegen Drogendelikten zu drei Jahren und acht Monaten Gefängnisstrafe verurteilt worden war.

Am Faschingsdienstag konnte der Italiener schließlich nicht mehr widerstehen. In Italien gibt es an diesem Tag traditionell Lasagne mit Hackfleischfüllung zum Mittagessen. Als Komplizin hatte er seine Tochter engagiert. Die schlich sich mit einer Lasagne seiner Frau aus deren Haus und brachte die "heiße Ware" in ihre eigene Wohnung. Dort wartete der Gesuchte schon sehnsüchtig auf sein Essen - das letzte Festmahl vor der Fastenzeit.

Doch die Polizei hatte durch einen anonymen Hinweis Wind von der Aktion bekommen, stürmte die Wohnung und nahm den Mann fest. Er muss nun seine Haftstrafe absitzen.

Rubriklistenbild: © Thomas/dpa/gms

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