Happy-End

Lebendig begrabener Hund findet ein neues Zuhause

Hund Jake erholt sich von der Tortur
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Border Collie Jake erholt sich in liebevoller Betreuung von seinem Trauma.

Border Collie Jake wurde unter einem Haufen Steine lebendig begraben. Passanten haben den Hund entdeckt und holten Hilfe.

Schottland - Border Collie Jake wurde lebendig unter vielen Steinen an einem Hang begraben. Wanderer in den schottischen Highlands haben den wimmernden und jaulenden Hund (*tz.de berichtete) gefunden. Er war stark verletzt und dem Tode nah.

Die Spaziergänger haben dem stark geschwächten Hund damit das Leben gerettet. Die Retter der Tierschutzorganisation SPCA kamen gerade noch rechtzeitig, berichtet das britische Portal „Metro“.

Border Collie Jake wurde bei der furchtbaren Tat schwer verletzt

Der Fall ist so tragisch und unfassbar, wie jener eines Hundes, dessen Beine absichtlich gebrochen wurden (tz.de berichtete*). Die Retter brachten den Hund direkt in eine Tierklinik. Dort wurden mehrere Schädel- und Kieferbrüche und die Erblindung eines Auges festgestellt. Das Leben des Hundes hing am seidenen Faden, aber er hat glücklicherweise wider Erwarten die Nacht überlebt.

„Sein Kopf war so geschwollen und es ging ihm schrecklich. Wir dachten nicht, dass er es irgendwie schaffen würde. Er war in einem komatösen Zustand, als wir beim Tierarzt ankamen, wo er eine Notfallbehandlung erhielt“, berichtet eine Mitarbeiterin der Tierrettung. „Dies war wirklich einer der schlimmsten Fälle, die ich je erlebt habe. Als ich Jake zum ersten Mal sah, fühlte ich mich schockiert, traurig und ungläubig, dass ihm jemand das absichtlich angetan hatte.“

Nicht nur die Tierschützerin war schockiert, sondern auch das Team der Tierklinik Glasgow Animal Rescue and Rehoming Centre. Das Ausmaß der Verletzungen des Hundes war verheerend.

Der Hund durchlebte eine lange Genesungsphase mit mehreren Operationen

Der Hund erhielt in der Tierklinik eine umfangreiche Behandlung. Die abgebrochenen Zähne des Border Collies mussten entfernt werden und das verletzte Auge wurde operiert. Die Genesung hat Wochen lang gedauert, aber es hat sich gelohnt.

Border Collie Jake hat die Tortur dank der Rettung und des Einsatzes vieler Menschen überlebt. Erschreckend, dass ein Mensch zu so etwas imstande ist.

Jake hat ein glückliches Zuhause gefunden

Der Tierschützer Mark Greener, der den Hund bei dem Einsatz rettete, hat ihn nach den zahlreichen Operationen und Behandlungen weiter gepflegt. „Als Jake mit mir nach Hause kam, war er immer noch unglaublich zerbrechlich. Seine Frakturen waren nicht vollständig verheilt und er konnte seinen Kiefer nicht schließen“, so Greener. „Jake brauchte spezielle Pflege und es brauchte Zeit, bis er zu sich kam und wirklich geheilt war. Es hat eine Weile gedauert, bis er mir vertraut hat, aber jetzt, da er es tut, sind wir für immer verbunden.“

Mark Greener möchte Jake auch gar nicht mehr hergeben. „Wir sind immer draußen und Jake liebt es zu spielen. Ich könnte mir ein Leben ohne ihn jetzt wirklich nicht mehr vorstellen. Ich bin den Passanten so dankbar, die Jake gefunden haben. Ohne sie hätte er diesen Tag vielleicht nicht überlebt.“

Sein Trauma wird den Hund vermutlich ein Leben lang begleiten, ähnlich wie bei einem monatelang gequälten Hund* , der jüngst in Polen gerettet wurde. „Ich bin mir sicher, dass seine Erfahrung immer noch bei ihm bleibt und immer bleiben wird, aber jetzt ist er bei mir, wir tun alles, um es zu einer fernen Erinnerung zu machen“, sagt Mar Greener. Ohne die hilfbereiten Passanten und die Tierretter wäre Jake heute nicht mehr am Leben. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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