Risikofaktor Arbeitslosigkeit

Hier lebt man länger: Neue Studie zur Lebenserwartung in verschiedenen Landkreisen

Neue Studie zur Lebenserwartung zeigt große Unterschiede nach Regionen.
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Neue Studie zur Lebenserwartung zeigt große Unterschiede nach Regionen.

Ob man in einem „gesunden“ oder einem „ungesunden“ Kreis lebt, hat großen Einfluss auf die Lebenserwartung. Der Unterschied macht fünfeinhalb Jahre bei Männern und vier Jahre bei Frauen aus. Fulda schneidet relativ gut ab.

Fulda - Dass bestimmte soziale und wirtschaftliche Faktoren Einfluss auf die Lebenserwartung haben, ist bekannt. Menschen mit geringerem Einkommen und niedrigerer Bildung leben im Schnitt kürzer als Personen mit höherem Einkommen oder einem Universitätsabschluss. Dies liegt nicht nur am Einkommen, sondern auch daran, dass bei reicheren Menschen ungesunde Verhaltensweisen seltener vorkommen – wie schlechte Ernährung, Rauchen oder übermäßiges Trinken.

Eine Untersuchung der Zahlen aller 402 Kreise in Deutschland durch Experten aus Rostock und Tallahassee (Florida) zeigt jetzt, dass auch der Wohnort großen Einfluss auf die Lebenserwartung* hat. Das Ergebnis: Ländliche Kreise in Ostdeutschland sowie einige Kreise des Ruhrgebiets haben eine relativ niedrige Lebenserwartung. Kreise mit relativ hoher Lebenserwartung konzentrieren sich auf Baden-Württemberg und Südbayern. Es gibt keine durchgängigen Stadt-Land-Unterschiede. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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