Tausende Zuschauer in Arena schockiert

Lebensgefahr: Wütender Bulle spießt Torero auf

Madrid - Schockierender Moment in Spaniens beliebtester Stierkampfarena „Las Ventas“: Ein Stier bohrte sein Horn durch Kehle, Gesicht und Zunge des Toreros - direkt vor den Augen Tausender Zuschauer.

Großes Entsetzen in Spaniens Hauptstadt: Dort wurde der 23-jährige Publikumsliebling Daniel Garcia Navarrete am Sonntag gleich mehrere Male von einem 500-Kilo schweren Bullen aufgespießt und lebensgefährlich verletzt. 

Mitten im Kampf packte der Bulle den 23-Jährigen plötzlich auf die Hörner, schleuderte ihn meterhoch durch die Arena. Danach ließt das wütende Tier nicht ab, griff den am Boden liegenden Mann immer wieder an.

Den 10.000 Zuschauern der riesigen Stierkampfarena gefror das Blut in den Adern, denn: Der 500-Kilo-Koloss bohrte eines seiner mächtigen Hörner durch die Kehle, das Gesicht und die Zunge des Toreros. Laute Schreie der Zuschauer schallten von den Rängen. 

Doch wie schwer hatte es Daniel Garcia wirklich getroffen? Im ersten Moment sah es noch so aus, als hätte der Bulle sein Opfer nur am Oberschenkel getroffen. Navarette blieb aber regungslos liegen, wurde sofort von seinen Kollegen aus der Arena gebracht, wie „Daily Mail“ berichtet (Das Video der Attacke gibt es bei Youtube. Vorsicht: Die Szenen sind schockierend).

Ärzte kämpfen ums Leben des Torero

Die Ärzte im Krankenhaus Hospital San Francisco de Assisi kämpften in einer Notoperation um das Leben des jungen Mannes. Er wurde insgesamt vier Mal getroffen. Zwei Stiche landeten im Hals, zwei im Rachen. Daniel Garcia Navarrete schwebt weiter in Lebensgefahr. Ob er den Angriff des 500-Kilo-Bullen überleben wird, zeigen die nächsten Tage, so die Ärzte. 

Wütende Angriffe von um ihr Leben kämpfenden Stieren gibt es in Spanien immer wieder. Doch die meisten verwundeten Toreros wollen schon bei der nächstmöglichen Corrida ein Comeback feiern. Dazu gehört auch Julio „Julito“ Aparicio, dem ein 500-Kilo-Bulle namens Opíparo 2010 die gesamte untere Gesichtshälfte zerstörte. Das Horn trat durch den Unterkiefer ein und durch den Mund wieder aus - mehrere Zuschauer sollen bei dem Anblick in der Arena von Madrid in Ohnmacht gefallen sein.

Der damals 41-Jährige hätte die Attacke fast nicht überlebt, musste notoperiert werden. Aber „Julito“ steckte die Verletzungen weg, stand drei Monate später wieder in der Arena und kämpfte noch gut zwei Jahre weiter, bevor er das rote Tuch endgültig an den Nagel hängte.

mk

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