35-Jährige im vorzeitigen Ruhestand

Amoklauf von Winnenden: Land muss Lehrerin mehr zahlen 

+
Vor der Albertville-Realschule im baden-württembergischen Winnenden gegenken Trauernde den Toten des Amoklaufs.

Stuttgart - Einer seit dem Amoklauf in Winnenden 2009 geschädigten Lehrerin steht ein erhöhtes Ruhegehalt und eine Einmal-Entschädigung zu.

Das Verwaltungsgericht Stuttgart verpflichtete das Land Baden-Württemberg, der heute 35-Jährigen fortan 80 statt 71 Prozent Ruhegehalt zu zahlen sowie einmal 80.000 Euro. Der Amoklauf im März 2009 mit 12 Toten allein an der Albertville-Realschule sei als „qualifizierter Dienstunfall“ zu werten. Die Frau sei in Lebensgefahr gewesen und durch das damals erlittene Trauma heute dienstunfähig. Sie ist seit 2013 in Ruhestand.

Aus Sicht des Landesamts für Besoldung lag keine Lebensgefahr vor, die Frau sei außer Reichweite des Täters gewesen und nicht direkt angegriffen worden. Das Land kündigte an, das Urteil anzufechten.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Reformationstag 2017: Über diesen zusätzlichen Feiertag freut sich ganz Deutschland
Reformationstag 2017: Über diesen zusätzlichen Feiertag freut sich ganz Deutschland
Zeitumstellung 2017 auf Winterzeit: Wann wird die Uhr wieder umgestellt?
Zeitumstellung 2017 auf Winterzeit: Wann wird die Uhr wieder umgestellt?
Lotto am Samstag: Das sind die aktuellen Lottozahlen vom 14.10.2017
Lotto am Samstag: Das sind die aktuellen Lottozahlen vom 14.10.2017
Witzige Anzeige geht wieder rum: „Junge Familie sucht 1 schöne Wohnung“
Witzige Anzeige geht wieder rum: „Junge Familie sucht 1 schöne Wohnung“

Kommentare