Polizei ermittelt

Golfprofi auf Golfplatz erschossen - Polizei findet zwei weitere Leichen

Golfplatz Loch Golfball Fahne
+
Der Profigolfer Eugene Siller wurde auf einem Golfplatz nahe Atlanta erschossen.

In Kennesaw im US-Bundesstaat Georgia entdeckte die Polizei drei Leichen. Eines der Opfer ist der Golfprofi Eugene Siller. Die Hintergründe des Vorfalls sind noch unklar.

Kennesaw - Vergangenen Samstag (3. Juli) ereigneten sich dramatische Szenen im Pinetree Country Club in Kennesaw. Die Polizei von Cobb County im US-Bundesstaat Georgia hatte drei Leichen auf dem Golfplatz gefunden. Eines der Opfer ist der bekannte Golfspieler Eugene „Gene“ Siller. Die Polizeibeamten fanden den Golfprofi mit einer Schussverletzung am Kopf am Loch 10 vor. Siller wurde noch vor Ort für tot erklärt.

Drei Leichen auf Golfplatz gefunden: Profigolfer Eugene Siller erschossen

Die anderen beiden Leichen wurden in einem Pick-up-Truck in unmittelbarer Nähe gefunden. Auch diese Opfer wiesen Schussverletzungen auf. Bei einem der beiden Opfer soll es sich um den Besitzer des Trucks gehandelt haben. Wie Medien unter Berufung auf Zeugen berichteten, war der Truck auf den Golfplatz gefahren. Siller habe daraufhin sehen wollen, was passiert ist. Dabei sei er erschossen worden.

Der Präsident des US-Golfverband PGA, Jim Richerson, zeigte sich auf Twitter „untröstlich über den sinnlosen Mord“ an Gene Siller. Der oder die Schützen seien bisher nicht identifiziert worden und auf der Flucht, berichtete die Regionalzeitung „The Atlanta Journal-Constitution“ am Montag unter Berufung auf die Polizei.

Polizei ermittelt nach Leichenfund auf Golfplatz

Die Ermittler gehen nicht von einem gezielten Verbrechen gegen Eugene Siller aus, so die dpa. Er habe ersten Erkenntnissen zu Folge zufällig ein Verbrechen beobachtet wie die Polizei von Cobb County am Dienstag mitteilte. Es sehe so aus, als ob er getötet worden sei, weil er Zeuge gewesen sei, hieß es weiter.

Die beiden Opfer im Pick-up-Truck sollen keine Verbindung zu dem Country Club gehabt haben. Die Polizei betonte, dass es aktuell keine Bedrohung für die Bevölkerung gebe. Ende Juni starben drei Menschen bei einem Messerangriff in Würzburg. (dpa/jsch)

Auch interessant

Kommentare