Folgenschwerer Einkauf

Blumenkohl-Eklat bei Lidl: Kundin schildert niederschmetterndes Erlebnis - Discounter reagiert

Ärgernis bei Lidl: Wer Gemüse wie Blumenkohl kauft, muss an der Kasse mit einer bösen Überraschung rechnen
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Ärgernis bei Lidl: Wer Gemüse wie Blumenkohl kauft, muss an der Kasse mit einer bösen Überraschung rechnen.

Wie viel Geld darf ein Blumenkohl kosten? Bei Lidl kommt es aufgrund dieser Frage zu einem Disput. Doch gibt es gleich mehrere Ärgernisse - und eine drastische Konsequenz.

München - Für Verbraucher kann die Obst- und Gemüsetheke bei Supermärkten eine Herausforderung darstellen: Viele Bestandteile in dem gesunden Sortiment sind verpackt, was umweltbewusste Konsumenten oft auf die Palme bringt. Auch die Preiskennzeichnung der Waren kann Unmut erzeugen: Schließlich sind die Kosten für Lebensmittel mal in Kilogramm und mal in Gramm ausgewiesen, wodurch der Überblick schonmal verloren geht.

Lidl und die „Blumenkohl-Affäre“: Kundin schildert Erlebnis mit mehreren Enttäuschungen

Eine verärgerte Lidl-Kundin lässt das Internet per Facebook an einem unschönen Erlebnis teilhaben, das sie zu einer drastischen Maßnahme bewegt hat. Dabei wollte die Dame eigentlich nur einen Blumenkohl kaufen. Am Gemüseregal fand sich jedoch keine Waage, während ihren Schilderungen zufolge auch kein Kilopreis erkennbar war.

Bei der Abrechnung an der Lidl-Kasse sollte sie dann jedoch der Schock ereilen, wie die Kundin den Discounter im sozialen Netzwerk wissen lässt: „An der Kasse das große Erwachen, über drei Euro für einen Blumenkohl! Als ich ihn dann nicht wollte, machte mich die Kassiererin auch noch blöde an“, schildert die aufgebrachte Dame und kündigt an, „nicht mehr in den Lidl“ zu gehen.

Das wird Lidl als einer der größten Discounter Europas zwar verschmerzen können. Jedoch nutzt die Abteilung Facebook die Chance, um auf eine Änderung aufmerksam zu machen, die bereits zu Beginn des Jahres 2020 umgesetzt wurde: „Wir können dir mitteilen, dass (...) der Blumenkohl ab sofort an der Kasse gewogen wird und nicht mehr als Stückartikel berechnet.“

Lidl-Preis für Blumenkohl zu hoch? Discounter gibt Verbrauchern Tipp zum Geld sparen

Im gleichen Posting gibt das Unternehmen einen Tipp, wie der Blumenkohl ein bisschen günstiger gemacht werden kann: die Blätter vor dem Wiegen und Bezahlen entfernen und diese in der Abteilung für Obst- und Gemüse in einem eigens dafür vorgesehenen Eimer entsorgen. Ein Ratschlag, der wohl durchaus bei dem ein oder anderen Lidl-Kunden Gehör findet.

Dabei können Verbraucher in der Corona-Pandemie offenbar froh sein, überhaupt noch Obst und Gemüse kaufen zu können. Denn der deutsche Fruchthandelsverband warnte kürzlich vor drohenden Engpässen bei der Versorgung:

Die zornige Blumenkohl-Liebhaberin dürfte ihre Einkäufe nun wohl woanders tätigen. Für Empörung bei vielen Menschen hat kürzlich eine Fleisch-Entdeckung bei Kaufland gesorgt, nachdem einem Kunden aus verständlichem Grund der Kragen platzte. (PF)

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