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Thermomix für zwei Euro? Kundin beschwert sich bei Lidl – und kriegt traurige Antwort

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Von: Patrick Huljina

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Das Logo des Discounters Lidl und ein Facebook-Screenshot.
Eine Lidl-Kundin beschwerte sich auf Facebook über ein Angebot. (Symbolbild) © Jens Kalaene/dpa; Screenshot Facebook

Dubiose Angebote im Internet sind keine Seltenheit. Eine Lidl-Kundin bekam das nun zu spüren. Sie freute sich über ein Thermomix-Schnäppchen und wurde enttäuscht.

Viele Menschen, die gerne in der Küche arbeiten, träumen von einem Thermomix. Die Funktionen der Multifunktions-Küchenmaschine vom Hersteller Vorwerk reichen vom Mixen über das Rühren bis hin zum Kochen und Dampfgaren. Entsprechend teuer ist das Gerät in der Regel: 1359 Euro kostet das aktuelle Modell im Online-Shop des Herstellers. Vergleichbare Geräte anderer Marken sind häufig ebenfalls erst ab 1000 Euro zu erwerben. Ein echtes Schnäppchen witterte da eine Lidl-Kundin.

Lidl: Kundin beschwert sich – Thermomix-Angebot für zwei Euro

Sie bekam einen Thermomix für zwei Euro angeboten und schlug prompt zu. Das teilte sie auf der Facebook-Seite von Lidl Deutschland mit. Allerdings wurde das Gerät zum Ärger der Kundin bislang noch nicht geliefert. „Ich bin enttäuscht, vor einiger Zeit wurde ja ein ‚Themomix‘ angeboten für 2,00 €“, schrieb die Frau. „Habe gekauft, bezahlt und warte seit Wochen auf die Lieferung“, klagte sie ihr Leid. „Ist das alles nur Abzocke, dann gebt mir mein Geld zurück!“, so ihre Forderung.

Ein Thermomix für zwei Euro? Dass an diesem Angebot etwas faul ist, hätte man erahnen können. Das sehen auch die anderen Facebook-User unter dem Beitrag so. „Du glaubst also, dass Lidl solch teure Geräte allen ernstes für 2 Euro verkauft?“, fragte eine Nutzerin ungläubig. „Ein Tipp: Lass am besten deine Kreditkarte sperren und schau mal was da in den letzten Tagen so für Zahlungsverkehr gewesen ist“, schrieb sie weiter. „Dein Ernst?“, kommentierte ein weiterer User.

Nach Beschwerde einer Kundin: Lidl antwortet mit trauriger Nachricht

Auch Lidl äußerte sich zu der Beschwerde der Kundin – mit einer traurigen Nachricht. „Das von dir beschriebene Angebot ist nicht von uns“, stellte der Discounter klar. Man prüfe derzeit die Möglichkeiten, rechtlich dagegen vorzugehen. „Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, nur auf Angebote und Aktionen zu reagieren, die eindeutig von unseren offiziellen Lidl-Seiten stammen“, schrieb das Unternehmen weiter.

Lidl antwortet einer Kundin auf Facebook.
Lidl klärte die Kundin auf Facebook über das Fake-Angebot auf. © Screenshot Facebook

Einen Rat, um solche Fake-Angebote künftig zu identifizieren, hatte der Discounter, der 1973 seine erste Filiale eröffnete, für die Frau ebenfalls parat. „Im Zweifelsfall kannst du uns immer einen Screenshot mit der Quelle in einer privaten Nachricht senden und erhältst eine absichernde Antwort“, so das Facebook-Team des Discounters. Die Echtheit des Unternehmensprofils erkenne man an dem blauen Verifizierungshaken. „Es tut uns leid, dass du diese Erfahrungen machen musstest“, schrieb Lidl abschließend. (ph) 

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