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Lidl-Weihnachtsgericht: „Was Ekelhafteres ist mir noch nicht untergekommen“

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Von: Yasina Hipp

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Gänsekeulen
Eigentlich ein leckeres Weihnachtsessen. Lidl-Kundin beschwert sich über schlechte Qualität. © imago/Rüdiger Wölk

Gans ist ein traditionelles Weihnachtsessen. Auch Supermärkte bieten inzwischen das Fleisch für Weihnachten an. Eine Lidl-Kundin war allerdings mehr als unzufrieden mit ihrer Gans.

Neckarsulm - Neben Würstchen mit Kartoffelsalat ist Gänsekeule mit Knödeln und Rotkohl eines der beliebtesten Gerichte, die zum Weihnachtsfest aufgetischt werden. Alle benötigten Zutaten, von Bratensoße über fertige Knödel bis hin zum Fleisch, gibt es mittlerweile sogar in den Lebensmittel-Discountern Lidl, Aldi* und Co. zu kaufen. Die Gans muss also nicht mehr beim teuren Metzger oder Bauernhof besorgt werden, sondern einfach entspannt beim Supermarkt um die Ecke. Das dachte sich auch eine Twitter-Userin und machte dann beim Zubereiten der weihnachtlichen Gänsekeule von Lidl eine unschöne Erfahrung.

Lidl: Gänsekeule mit viel Fett

Ob der Schock wohl inzwischen - im wahrsten Sinne des Wortes - verdaut ist, hoffentlich. Eine Lidl-Kundin postet bei Twitter ein Foto ihres Weihnachtseinkaufs - oder eher von dem was davon übrig geblieben ist. Auf dem Foto zu sehen: Glibbriges, weißes Fett mit etwas Gänsehaut. Dazu schreibt sie: „Was Ekelhafteres ist mir noch nicht untergekommen, 1,5 kg reines Fett an nur 6 Gänsekeulen.“ Kurz entschlossen entschied sie sich an Heiligabend die Einkäufe für das Weihnachtsessen beim Lebensmittel-Discounter Lidl zu erledigen. Dabei habe sie „der wundervollen Werbung von Lidl hinsichtlich Qualität“ vertraut und wurde enttäuscht.

Lidl: Bisher keine Reaktion des Unternehmens

Lidl hat sich zumindest auf Twitter noch nicht zu dem Post geäußert. Gänsefleisch gilt allgemein als eher fettig und gehaltvoller, im Vergleich zu anderen Geflügelarten. Auch deswegen ist das Weihnachtsessen im Nachhinein vielleicht etwas schwerer zu verdauen. Auch eine andere Delikatesse der Gans wurde nun wegen Verunreinigung mit Bakterien* zurückgerufen.

In Frankreich ist Gans auch besonders beliebt. Als besondere Delikatesse gilt die Stopfleber. Allerdings gerät das traditionelle Gericht immer mehr unter Kritik. Die Methode mit der Gänse und auch Enten gemästet werden, gilt als grausam: Mehrere Hundert Gramm Maisbrei strömen durch ein Rohr direkt in den Kropf der Tiere. Das ruft nicht nur Tierschützer auf die Barrikaden.*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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