1. tz
  2. Welt

Doppelter ESC-Rekord für Schweden: Historischer Triumph für Loreen

Kommentare

Der Eurovision Song Contest 2023 in Liverpool war aus deutscher Sicht eine Nacht zum Vergessen. Dagegen feierte Schweden Loreen – und damit einen ESC-Rekord.

München/Liverpool – Für Deutschland geriet der Eurovision Song Contest (ESC) auch 2023 zum Fiasko. Einmal mehr war der Vertreter aus der Bundesrepublik chancenlos. Lord of the Lost bekamen insgesamt nur magere 18 Punkte von Jury und Zuschauern. Deutlich besser lief es dagegen für Schweden und Loreen.

ESC 2023: Doppelter Rekord für Schweden und Loreen

Mit dem Sieg beim diesjährigen Eurovision Song Contest konnte das skandinavische Land gleich zwei Rekorde aufstellen. Durch den Triumph von Loreen am Samstagabend, 13. Mai, in Liverpool hat Schweden nun wie Irland siebenmal den internationalen Song-Song-Wettbewerb gewonnen. Zudem ist ESC-Siegerin Loreen mit dem Iren Johnny Logan jetzt die einzige Interpretin und die erste Frau, die gleich zweimal Platz eins bei dem Wettbewerb belegte.

Loreen jubelt nach ihrem Sieg beim ESC-Finale 2023
Loreen jubelt nach ihrem Sieg beim ESC-Finale 2023: Die Sängerin Loreen hat nach elf Jahren zum zweiten Mal für Schweden den Eurovision Song Contest gewonnen. © Peter Kneffel/dpa

Loreen hatte bereits im Jahr 2012 den ESC in Baku (Aserbaidschan) gewonnen, damals mit dem Song „Euphoria“. Seitdem konnte auch ihr Landsmann Mans Zelmerlöw noch einmal einen Sieg für Schweden einfahren. Außerdem trugen die Schweden 1999, 1991 und 1984 den Sieg davon. Den allerersten Sieg beim ESC für das Land hatte 1974 die Kultband ABBA mit dem Hit „Waterloo“ geholt.

ESC-Rekordsieger zehrt von lange vergangenen Triumphen

Anders als bei Schweden liegen Irlands erfolgreiche Jahre bereits ein paar Jahrzehnte zurück. 1992, 1993 und 1994 gewann Irland drei Jahre in Folge mit verschiedenen Interpreten. Der bislang letzte ESC-Sieg gelang den Iren 1996 mit Eimear Quinn und ihrem Folksong „The Voice“. Logan hatte den Sieg für Irland 1980 und 1987 geholt. Den ersten Sieg beim damaligen Grand Prix d‘Eurovision war dem Inselstaat 1970 mit Dana und dem Song „All Kinds of Everything“ gelungen.

In diesem Jahr schieden die Iren hingegen erneut vorzeitig aus – es war bereits das fünfte Mal in Folge. Beim Halbfinale am Dienstag (9. Mai) hatte die Band Wild Youth die Zuschauer mit ihrem Song „We are One“ nicht überzeugen können. Die zwölf Punkte der irischen Jury bekam derweil Schwedens Loreen.

Unterdessen musste Deutschlands ESC-Teilnehmer Lord of the Lost neben der Schmach des letzten Platzes auch Spott hinnehmen. Die TV-Größen Jan Böhmermann und Olli Schulz witzelten über das Outfit von Lord of the Lost. (kh mit afp)

Auch interessant

Kommentare

Teilen