Jetzt droht gewaltiger Ärger

Lokführer raucht Joint - und überfährt Haltesignal mit Riesen-Zug

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Was hat er sich wohl dabei gedacht? Ein Lokführer wurde beim Drogenkonsum erwischt - während der Arbeit. 

Erst rauchte er auf dem Bahnsteig einen Joint, dann rammte er mit seinem Güterzug fast eine Barriere: Einem 40-Jährigen Lokführer droht nun gewaltiger Ärger. 

Hamburg - Einen kiffenden Lokführer hat die Polizei in Hamburg erwischt. Der 40-Jährige rangierte nach bisherigen Erkenntnissen vermutlich berauscht einen 40 Waggons langen Güterzug mit 3800 Tonnen Gewicht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein Zeuge sah den Lokführer demnach am frühen Mittwochmorgen auf dem Bahnsteig in Bahrenfeld einen Joint rauchen. 

Bei seiner Fahrt habe der Zugführer ein Haltesignal überfahren und mit dem letzten Waggon seines Zuges fast eine Barriere gerammt. Ein Drogentest auf dem Präsidium schlug laut Polizei auf THC, einen Bestandteil der Hanfpflanze, an. Nach einem positiven Drogenschnelltest musste sich der Lokführer Blut abnehmen lassen. Seinen Lok-Führerschein sei der 40-Jährige nun los, hieß es. Gegen ihn wird nun wegen Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Gegen den kiffenden Lokführer wird jetzt ermittelt. 

dpa/afp

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