Lufthansa lässt A380 einmalig am Boden

Frankfurt/Main - Die Lufthansa hat einen am Donnerstagabend geplanten Flug eines Airbus A380 von Frankfurt am Main nach Südafrika abgesagt.

Die Passagiere wurden auf einen A340 umgebucht und würden nach Johannesburg geflogen, sagte ein Lufthansa-Sprecher der Nachrichtenagentur dapd auf Anfrage. Grund sei die Notlandung eines australischen A380 und die danach erfolgte zusätzliche Kontrollempfehlung des Triebwerksherstellers Rollce Royce.

Wegen der Kürze der Zeit sei die zusätzliche Kontrolle der Triebwerke nicht mehr möglich gewesen. Alle weiteren Flüge des Riesen-Airbus, so am Freitag nach Tokio, würden aber wie geplant stattfinden, sagte der Sprecher. Die drei A380-Maschinen der Lufthansa würden während der Bodenzeiten in Frankfurt sowie im Ausland zusätzlich gecheckt.

Fotostrecke: Die Notlandung des A380 in Singapur

Notlandung: Riesen-Airbus A 380 verliert Triebwerk-Teile

Ein A380 der Fluggesellschaft Qantas mit 459 Menschen an Bord war am Donnerstagmorgen in Singapur notgelandet, nachdem offenbar ein Triebwerk explodiert war. Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Qantas sagte danach alle Flüge des größten Passagierflugzeugs der Welt vorerst ab.

dapd

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