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Lufthansa-Flugzeug zur ungeplanten Landung gezwungen: Kaputte Espressomaschine in Erster Klasse

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Eine Lufthansa-Maschine landet. (Symbolbild)
Eine Lufthansa-Maschine landet. (Symbolbild) © IMAGO / ZUMA Wire

Ein Lufthansa-Flugzeug legte am Montagabend einen ungeplanten Zwischenstopp ein. Grund war letztlich eine defekte Kaffeemaschine.

Boston - Ein ungeplanter Zwischenstopp ist nicht nur für Flugreisende unangenehm, sondern auch für die Fluggesellschaften bitter. Schließlich verschiebt sich dadurch der genau getaktete Plan. Besonders bitter ist eine außerplanmäßige Landung natürlich, wenn sich anschließend herausstellt, dass diese so gar nicht zwingend nötig gewesen war. So geschehen nun bei einem Lufthansa-Flug von den USAnach Frankfurt.

Lufthansa-Zwischenlandung wegen Schmorgeruch

Die Maschine war am Montagabend auf dem Weg von Newark (New Jersey) in den Vereinigten Staaten nach Frankfurt, als sich in der Küche der ersten Klasse ein Schmorgeruch entwickelte. Zunächst sei völlig unklar gewesen woher der Geruch komme. Deshalb habe man sich entschlossen das Flugzeug in Boston zwischenzulanden, erklärte ein Lufthansa-Sprecher am Dienstag.

„Sicherheit hat immer oberste Priorität“, erklärte er die Entscheidung.

Nach der Landung sei der Flieger von Technikern überprüft worden, dabei habe man den Defekt an der Espresso-Maschine entdeckt, der behoben worden sei. Laut den Angaben wurden die Gäste umgebucht und konnten ihre Reise fortsetzen.

Dass die Vorsicht der Fluggesellschaft durchaus ihre Gründe hat, zeigt der Fall eines Kleinflugzeugs, dass im bayerischen Augsburg notlanden musste und sich dabei überschlagen hatte. Auch hier war wohl ein technischer Defekt der Auslöser. (dpa)

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