Große Suchaktion

Mädchen (15) seit zwei Wochen vermisst: Vater leidet Höllenqualen

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Mit dem rechten Foto der 15-Jährigen fahndet auch die Polizei nach der vermissten Jimonique. 

Seit über zwei Wochen gilt die 15-jährige Jimonique als vermisst. In einer groß angelegten Aktion suchen die Eltern nach ihrer Tochter - doch noch immer verläuft sich jede Spur.

3. Juli, 11.30 Uhr: Mit grauen Adidas-Sneakern, einer schwarzen Leggings und einem dünnen, schwarzen Armband bekleidet verlässt die 15-jährige Jimonique Schulz ihre Wohnung in Brandenburg an der Havel - und kehrt nicht mehr zurück. 

An diesem Tag vor gut zwei Wochen wurde die größte Horrorvorstellung ihrer Eltern plötzlich grausame Realität - denn das Mädchen ist seit diesem Tag auch für die Polizei unauffindbar.

Bislang erwies sich kein einziger Hinweis als brauchbar

Um vor ständiger Sorge um ihre Tochter nicht den Verstand zu verlieren, wurden ihre verzweifelten Eltern bereits selbst tätig - und starteten eine groß angelegte Suchaktion auf Facebook. In der öffentlichen Gruppe „Wo ist Jimonique? Bitte um Mithilfe!!!“ zeigen sie sich dankbar für jeden Hinweis, der entscheidend sein könnte. 

Doch trotz zahlreicher Zeugenaussagen machen die ermittelnden Polizisten bislang nur schleppende Fortschritte: Der vielversprechende Hinweis, dass Jimonique sich in Magdeburg aufhalten könnte, weil sie dort angeblich beim Trampen an der Autobahn erspäht wurde, erwies sich als Fehlinformation. "Die Polizei ist den Spuren in Magdeburg nachgegangen. Leider konnte nichts bestätigt werden. Es handelte sich lediglich um Verwechslungen", erklärte ihr Vater im Gespräch mit TAG24

Führt Jimoniques Spur womöglich nach Bayern?

Weitere Zeugen wollen gesehen haben, wie das Mädchen am 6. Juli um 17.30 Uhr in einen leuchtgelben Minicooper mit bayerischem FFB-Kennzeichen stieg. Womöglich nutzte sie diesen als Mitfahrgelegenheit, um von Berlin in Richtung Bayern zu fahren. Doch auch hier hat die Polizei nicht genügend Anhaltspunkte, um der Spur ernsthaft nachzugehen.

Bislang ist sich Jimoniques Vater Nico Schulz nur in einem sicher: Als das 1,70 Meter große Mädchen verschwand, war es zunächst mit seinem Freund unterwegs. Doch Schulz hält den 20-Jährigen schon seit langem für alles andere als guten Umgang. „Es ist nicht das erste Mal, dass sie abgehauen ist. In den ersten Tagen ihres jetzigen Verschwindens log er uns an. Er war mit ihr unterwegs und behauptete mir gegenüber das Gegenteil“, erklärte er dem Berliner Kurier. Der 20-Jährige soll das Mädchen nach Angaben ihres Vaters auch dazu angestiftet haben, Alkohol und  Drogen wie Marihuana und Amphetamine zu nehmen - es war deshalb angeblich sogar schon ein Termin zur Drogenberatung ausgemacht.

Gut möglich, dass Jimonique besagten Termin beim Jugendamt zum Anlass nahm, endgültig vor ihrem Vater und dessen Frau Antje zu fliehen. 

Jimonique wollte womöglich ihre Mutter besuchen

Ihr Weg führte die 15-Jährige laut aktuellen Ermittlungen der Polizei zunächst an einen nicht allzu entfernten Ort - nämlich nach Marzahn in Berlin. Dort lebt ihre leibliche Mutter, zu der die 15-Jährige erst seit einigen Wochen wieder Kontakt hat. Jimonique soll dort vor der sozialen Einrichtung gesehen worden sein, in der ihre Mutter arbeitet. Doch nach wie vor ist ungewiss, ob sich das Mädchen wirklich noch in seiner Heimatstadt befindet. Jimoniques Vater leidet unterdessen psychisch wie physisch unter der Abwesenheit seiner Tochter: Kürzlich musste er mit einer Panikattacke und Herzrasen ins Krankenhaus eingeliefert werden. 

sl

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