Maßnahme auch für andere Urlauber?

Zwangs-Quarantäne: Lauterbach reichen Corona-Tests für Flugreisende nicht - „Wenn Mallorca so weitermacht...“

Illegale Corona-Partys deutscher Touristen ziehen harte Konsequenzen nach sich: Mallorca ordnet die Zwangsschließung aller Lokale am „Ballermann“ an.

  • Coronavirus-Pandemie in Europa: Riesen-Ärger mit deutschen und britischen Touristen auf Mallorca.
  • Die Touristen hatten illegale Corona-Partys gefeiert und sich nicht an die in Spanien geltenden Covid-19-Schutzmaßnahmen* gehalten.
  • Die Regionalregierung in Mallorca schließt daher die Lokale am „Ballermann“ sowie in Magaluf - Ballermann-Stars äußern sich empört.

Update vom 12. August, 22.20 Uhr: Misst Deutschland bei der Bewertung von Corona-Risikogebieten mit zweierlei Maß? Die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen hat auf den Balearen und damit auf den Ferieninseln Mallorca und Ibiza* längst den kritischen Wert überschritten - und trotzdem passiert nichts.

Update vom 11. August, 14.15 Uhr: Mallorca: Der Bierkönig am Ballermann öffnet seine Pforten nach der Corona-bedingten Schließung wieder. Sofort kommt es zu einem großen Polizeieinsatz wegen Covid-19-Verstößen. Und nicht nur das.

Update vom 24. Juli, 11.35 Uhr: Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält es nicht für ausreichend, nur Flugreisende auf das Coronavirus zu testen. Im Gespräch mit dem ARD-Nachrichtenkanal tagesschau24 sagte er, man müsse Reiserückkehrer allgemein auffordern, sich Tests zu unterziehen. Außerdem sei es nötig, auch Rückkehrer aus Nicht-Risikogebieten zu testen.

Will Coronavirus-Tests für alle Reise-Rückkehrer nach Deutschland: der Gesundheitsexperte der SPD, Karl Lauterbach.

Der Bild-Zeitung sagte Lauterbach: „Wenn Mallorca so weitermacht und zum Risikogebiet wird, werden wir um eine Zwangs-Quarantäne nicht herumkommen.“ Bis dahin müssten alle Mallorca-Rückkehrer zum Test aufgefordert werden.

Update vom 24. Juli, 10.37 Uhr: Auf die Eigenverantwortung der Urlauber setzten - auch bei Party-Wütigen auf Mallorca? Dafür plädiert der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. Er hat sich gegenüber der Rheinischen Post gegen verpflichtende Corona-Tests für Reiserückkehrer ausgesprochen. Die Tests seilen sinnvoll, sollten jedoch freiwillig sein.

Er setze auf das „Eigeninteresse der Urlauber, die wissen, ob sie sich an riskanten Orten aufgehalten haben, sei es am Ballermann auf Mallorca, auf einer Partymeile in Berlin oder auch einer großen Familienfeier in geschlossenen Räumen“, sagte Müller. Wie Bayern sollten auch alle anderen Bundesländer Urlaubsrückkehren kostenlose Corona-Tests anbieten, forderte der Verbraucherschützer weiter. Für die flächendeckenden Tests sei genug Geld da; auch genügend Testkapazitäten seien vorhanden.

Indessen wurden auf einem AIDA-Kreuzfahrtschiff mehrere Crew-Mitglieder positiv auf Corona getestet. Die Kreuzfahrten sollen trotzdem stattfinden.

Nach Corona-Pandemie unter anderem auf Mallorca: Zentrale Wirtschaftsbranche Spaniens im freien Fall

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer forderte derweil das genaue Gegenteil: eine Test-Pflicht. „Diejenigen, die mit dem Flugzeug aus einer Krisenregion zurückkommen, in der ein großes Infektionsgeschehen ist, müssen sich unmittelbar nach der Rückkehr testen lassen“, sagte der CDU-Politiker dem Sender MRD Sachsen.

Am Mittwoch hatten sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern grundsätzlich darauf verständigt, Reisende aus sogenannten Risikogebieten im Ausland künftig unmittelbar nach ihrer Rückkehr auf Sars-CoV-2 zu testen. Dazu sollen an Flughäfen Teststellen eingerichtet werden.

Die Corona-Pandemie hat tiefe Kerben in die Restaurant- und Kneipenlandschaft Spaniens geschlagen. Nach Angaben des spanischen Gastronomieverbandes von dieser Woche haben auf den Balearen-Inseln, darunter das bei Deutschen beliebte Urlaubsziel Mallorca, habe auch nach dem Ende der EU-Grenzschließungen weniger als die Hälfte der Bars und Restaurants wieder geöffnet. Die Hotel- und Gastrobranche ist ein zentraler Sektor der spanischen Wirtschaft.

Update vom 20. Juli, 15.35 Uhr: Die Zwangsschließung von Bars auf Mallorca hat eine Debatte um den Party-Tourismus am Ballermann angestoßen. Der Tourismusminister geht gegen Party-Exzesse vor. Erlaubt sind Partys (noch) in Bulgarien. Das könnte einem Ballermann-Star jetzt den Auftritt im ZDF-Fernsehgarten verhageln. Den zuvor soll er es nicht so Ernst genommen haben mit den Corona-Regeln. So zumindest der Vermutung des TV-Senders.

Update vom 18. Juli, 19.20 Uhr: Nach dem Aus des Ballermanns auf Mallorca haben deutsche Party-Touristen in der Corona-Pandemie schnell eine Alternative gefunden: den Goldstrand in Bulgarien.

Corona-Schließungen auf Mallorca: Covid-19-Schutz gegen exzessives Feiern

Update vom 17. Juli, 13.42 Uhr: Nachdem Feiernde bei Partys am Ballermann Abstands- und Hygienerichtlinien nicht eingehalten haben, ordneten die Behörden an, Kneipen an der Partymeile zu schließen. Zwei Monate sollen die Lokalitäten geschlossen bleiben.

Tote Hose am Ballermann - Eine Zwangsschließungen machte der Partymeile auf Mallorca vorläufig den Garaus.

Damit könnte die Stadt s‘Arenal, wo sich der Ballermann befindet, es schaffen, den Party-Tourismus in die Knie zu zwingen. 

Schon länger versuchen die örtlichen Behörden, exzessives Feiern zu minimieren. Beispielsweise war ein Alkoholverbot am Strand ausgesprochen worden.

Corona-Zwangschließungen am Ballermann: Die Partymeile könnte sich verändern

Ob Kneipen oder Lokalitäten wie der Bierkönig nach dem Corona-Sommer 2020 noch bestehen werden, ist ungewiss. Viele Einrichtungen könnten ihr Konzept ändern und aus ihrer Party-Kneipe ein Restaurant oder Café machen. Diese sind auch von der Zwangsschließung nicht betroffen.

Auch ob es 2021 Touristen geben wird, die Lust auf Massenpartys und Trinken aus Eimern haben, ist fraglich. Dass es in den Köpfen der Menschen bleibt, ist nicht auszuschließen. Auch die deutschen Ballermann-Schlager-Stars fehlen auf Mallorca. Deren Konzerte mussten abgesagt werden.

Mickie Krause zu Corona-Regeln auf Mallorca: „reine Schikane“

Mickie Krause ärgerte sich über die Zwangsschließungen, die er als „reine Schikane“ bezeichnete. „Wir wissen natürlich alle, dass der Sauftourismus der Regierung in Spanien ein Dort im Auge ist und so kann man natürlich auch versuchen diesen Tourismus jetzt ausbluten zu lassen“, sagte der Schlager-Sänger gegenüber Bild.

Der 50-Jährige hatte sich öffentlichkeitswirksam für die Wirte und gegen die Zwangsschließungen ausgesprochen. In einem Video auf Facebook betonte Krause, dass die Situation vor Ort nicht so unkontrolliert gewesen sei, wie durch Foto- und Videomaterial vermittelt wurde.

„Ja, am Freitag wurde in der Bierstraße gefeiert“, sagte er, „Aber ich kann nur sagen, das ist eine Momentaufnahme. Sicherlich haben dort die Leute Sicherheitsabstände nicht eingehalten. Aber machen wir uns nichts vor, das war wirklich nur eine Momentaufnahme. Am nächsten Tag sah alles ganz anders aus.“ Auch wa.de* berichtete über die Schließungen am Ballermann. Urlauber sprachen über ihre Erfahrungen vor Ort*.

Mallorca: Umfrage zu Corona-Zwangsschließungen am Ballermann

Während Mickie Krause seinen Ballermann verteidigt, finden die meisten Befragten einer Umfrage die Reaktion der Behörden richtig. 77 Prozent halten die Regeln für in Ordnung. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Untersuchung des Instituts YouGov. 

Auf die Frage, ob sie die Entscheidung einer erneuten Schließung von Lokalen für angemessen oder unangemessen halten, antworteten 63 Prozent mit „angemessen“ und 14 Prozent mit „eher angemessen“. Sechs Prozent fanden es „unangemessen“ und ebenso sechs Prozent „eher unangemessen“.

Die Positionen unterschieden sich je nach Alter: Von den 18 bis 24-Jährigen stuften insgesamt 60 Prozent das Vorgehen der Behörden als angemessen ein, bei den über 55-Jährigen waren es laut der Umfrage 88 Prozent.

Mallorca: Ballermann dicht - Wirte sind fassungslos

Update vom 17. Juli, 10.01 Uhr: Die Zwangsschließung des Ballermanns stößt bei mallorquinischen Wirten und Ballermann-Stars auf Unmut. Am Mittwoch gab balearische Regierung die Entscheidung bekannt, da Touristen am Wochenende exzessive Partys unter Missachtung der Corona-Schutzregeln feierten. Seitdem haben sich bereits einige Ballermann-Stars und Wirte negativ zu der Maßnahme geäußert.

Beamte stehen nach Corona-Partys Wache auf Mallorca.

Ballermann (Mallorca): Stars wie Mickie Krause reagieren empört auf den Corona-Lockdown

Schlager-Sänger Mickie Krause findet die Lockdown-Maßnahmen übertrieben und kritisiert die Reaktion der balearischen Regierung. „Hier wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht“, sagte er in einem Interview mit RTL. Die Partys am Ballermann würden als deutlich exzessiver dargestellt werden, als sie tatsächlich waren. 

Mickie Krause sorgt sich außerdem  um die Zukunft der beliebten Party-Meile auf Mallorca: „Das ist das erste große Sterben, der erste große Herzinfarkt, den die Playa de Palma jetzt erlebt. Und ich hab immer den Eindruck, dass der Tourismus hier gar nicht mehr erwünscht ist." 

Auch Wirte, die Lokale am Ballermann betreiben, zeigen sich wegen der angekündigten Zwangsschließung betroffen. Tomeu Mestres, der Betreiber eines Restaurants an der Playa de Palma, äußerte gegenüber dem Focus seine Unzufriedenheit. Er findet es „absurd“ und „schwachsinnig“, dass er sein Lokal für zwei Monate schließen muss, habe sich stets an alle vorgeschriebenen Regeln gehalten.

Wirte aus der „Bierstraße“ verfassten als Reaktion auf den Ballermann-Lockdown eine gemeinsame Erklärung, in der sie um Einsicht bitten. „Ok, es standen mal ein paar zu viele Leute auf der Straße und es hatte vielleicht auch nicht jeder eine Maske an, aber wo ist das bitte nicht so?“, heißt es darin. Sie wollten den Touristen auf der Insel trotz der erschwerten Situation einen schönen Urlaub bescheren. 

Mallorca macht Ballermann wegen Corona-Partys zu und reagiert mit herben Vorwürfen - auch gegen Deutsche

Update vom 16. Juli, 14.36 Uhr: Nach der Zwangsschließung von Lokalen am „Ballermann“ in Folge von Partys ohne Maske und Sicherheitsabstand wacht die Polizei nun über die Einhaltung. Am Donnerstagmittag herrschte in der beliebten Feiermeile an der „Bier-“ und „Schinkenstraße“ gähnende Leere. Neben Polizisten waren dort nur wenige Menschen zu sehen. Alle Lokale, die normalerweise oft schon mittags voll sind, waren zu. 

Die Anordnung war am Mittwoch in Kraft getreten und gilt zunächst für zwei Monate. Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela erklärte, sowohl eine Verkürzung als auch eine Verlängerung der Zwangsschließungen seien je nach Verhalten der Menschen nicht auszuschließen. Seine Aussagen über die sogenannten „Sauftouristen“ waren am Donnerstag auf den Titelseiten vieler Regionalblätter zu sehen: „Wir wollen diese Touristen nicht. Sie sollen nicht kommen.“

Das Verhalten einiger weniger Urlauber und Lokalbesitzer dürfe nicht die riesigen Anstrengungen der Menschen auf den Balearen im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzen, so der Minister. Er bezog sich auf Fotos und Videoaufnahmen, die gezeigt hatten, wie Hunderte - mutmaßlich Touristen aus Deutschland und Großbritannien - am Wochenende an der Playa de Palma sowie in Magaluf getrunken, getanzt und gefeiert hatten. Sie waren unterwegs, ohne Schutzmaske zu tragen und ohne den in ganz Spanien vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern einzuhalten.

Mallorca macht „Ballermann“ dicht - Betroffener Wirt ist fassungslos und nennt schlimme Konsequenzen

Update vom 16. Juli, 9.38 Uhr: Die Regionalregierung in Palma hat nach illegalen Corona-Partys am vergangenen Freitag den „Ballermann“ und weitere Orte auf Mallorca dichtgemacht (siehe Erstmeldung vom 15. Juli). Ein betroffener Wirt erhebt jetzt schwere Vorwürfe gegen die Beteiligten. Michael Bohrmann, Düsseldorfer Wirt des „Deutschen Ecks“ in der bei Touristen beliebten Malle-Partymeile „Bierstraße“ sagte zu focus.de, er sei zwar komplett von den Feiernden „überrannt“ worden - nach mehr als zwei Stunden sei aber alles wieder „unter Kontrolle“ gewesen.  

Nicht nur das: „Wäre Freitag auch nur ein Polizist reingekommen, wäre gar nichts passiert. Das hätte man doch schon am Flughafen merken müssen, dass viele Passagiere landen, die zum Ballermann wollen“, glaubt Bohrmann. Aber die Polizei habe nicht rechtzeitig eingegriffen, kritisiert er. „Die hätten die Lokale räumen sollen, Bußgelder verhängen und gut ist. So stinkt die ganze Sache doch zum Himmel.“

Konsequenz aus Corona-Partys auf Mallorca: Die „Bierstraße“ in dem Touristenziel befindet sich im Lockdown.

Corona-Party-Bilder aus Mallorca: „Als sei bewusst nach Fehlern gesucht worden“

In den Tagen nach dem Eklat haben sich Bohrmann zufolge alle Lokale vorbildlich verhalten. Im Netz und im TV waren jedoch ständig Bilder von alle Corona-Maßnahmen ignorierenden Feiernden zu sehen. Bohrmann sieht da die Medien in der Verantwortung: „Da waren so viele TV-Sender da, das waren fast alle. Sogar ein Team aus Holland war vor Ort. Dann sind teilweise Bilder gezeigt worden, die sind fünf Jahre alt. Da hängen Girlanden bei uns im Laden, das muss an Karneval gewesen sein. Sowas hänge ich doch nicht im Sommer auf!“, zitiert ihn focus.de - „Als sei bewusst nach Fehlern gesucht worden", so Bohrmanns Verdacht. Eine „Hetzjagd“ nennt er es.

Die Konsequenzen seien für Bohrmann bitter. „Ich muss jetzt wieder das ganze Essen wegschmeißen, das hält ja keine zwei Monate. Ich stehe das irgendwie durch, aber ich habe 23 Angestellte, die gerade wieder komplett gearbeitet haben. Die sind jetzt alle wieder arbeitslos.“ Die betroffenen Wirte wollen sich laut focus.de nun wehren. Kommenden Freitag ist ein Treffen geplant, anschließend soll es vor Gericht gehen.

Corona-Partys: Mallorca greift knallhart durch - und macht den „Ballermann“ komplett dicht

Erstmeldung vom 15. Juli:

München/Palma - Es ist der Hotspot vieler deutscher Party-Touristen im Sommerurlaub schlechthin: der Ballermann auf der Balearen-Insel Mallorca.

Mallorca macht Ballermann zu: Deutsche Touristen sorgten für Corona-Ärger

Doch: Ausgerechnet deutsche Touristen, die sich nicht an die in Spanien geltenden Corona-Regeln* gehalten hatten, haben nun eine ebenso kompromisslose Reaktion der Regionalregierung in Palma provoziert.

Konkret: Mallorca verhängte an diesem Mittwoch eine Zwangsschließung der Lokale an der „Bier-“ und „Schinnkenstraße“ am „Ballermann“. Und zwar per sofort. 

Die entsprechende Anordnung soll laut Behördenangaben in der Coronavirus-Pandemie* zwei Monate gelten, ergo, bis Mitte September.

Mallorca schließt Ballermann: Illegale Corona-Partys in der „Schinkenstraße“

Dann, wenn die Hauptsaison in den Diskotheken, Bars und Kneipen am „Ballermann“ schon wieder vorüber ist. 

Doch offenbar sahen die lokalen Behörden nach schweren Missachtungen der Covid-19-Schutzmaßnahmenvor Ort keinen anderen Ausweg - trotz erwarteter Auswirkungen auf den Feier-Tourismus auf der Balearen-Insel.

Das harte Durchgreifen richtet sich derweil nicht nur gegen deutsche Party-Touristen. So ordnete die Regionalregierung aus demselben Grund die Schließung aller Lokale der Straße Puerto Ballena in der Briten-Hochburg Magaluf westlich der Inselhauptstadt an, wie der balearische Tourismusminister Iago Negueruela in Palma weiter mitteilte.

Corona auf Mallorca: Wilde Partys am Ballermann und in Magaluf

Das Verhalten einiger weniger Urlauber und Lokalbesitzer dürfe nicht die riesigen Anstrengungen der Menschen auf den Balearen im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzen, erklärte Negueruela.

In den Tagen zuvor kursierten Fotos und Videos sowohl vom „Ballermann“ als auch aus Magaluf im Internet, auf denen wild feiernde Touristen zu sehen waren, die meist keine Mundschutzmasken* trugen und sich in keinster Weise an Abstands- und Hygieneregeln hielten.

Missachtung der Corona-Regeln auf Mallorca - andere Touristen sogar ausgelacht

Mehr noch: Berichten zufolge wurden andere Touristen, die sich an den in ganz Spanien vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern hielten und /oder eine Schutzmaske trugen, sogar ausgelacht. Auch Stars beschweren sich über die neuen Lockdown-Maßnahmen auf Mallorca. Zum Lachen war der Regionalregierung jetzt nicht mehr zumute. (pm) *merkur.de, tz.de und wa.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

In einer anderen Party-Hochburg für deutsche Touristen wird derweil fleißig gefeiert - das sorgt für Kritik. Ein Münchner Infektiologe zeigt sich über die Vorkommnisse auf Mallorca besorgt. Wird der Ballermann zum nächsten Ischgl? In der Mongolei ist ein Jugendlicher nach Fleischverzehr an einer altbekannten Infektionskrankheit gestorben.

Christian Drosten hat ein privates Geheimnis gelüftet und der Band ZSK ein verblüffendes Angebot gemacht.

Rubriklistenbild: © Clara Margais / dpa

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