Mann (23) misshandelt Baby schwer

Hannover - Ein 23-jähriger Vater hat seine vier Monate alte Tochter in Hannover fast zu Tode misshandelt. Der Mann sitze in Untersuchungshaft, sagte Oberstaatsanwältin Irene Silinger am Freitag.

Zuvor hatte die “Neue Presse“ davon berichtet. Laut Anklage würgte der Mann das Baby und verletzte es im Gesicht. Außerdem erlitt das Kind Nieren- und Lungenprellungen sowie einen Leberriss. Die Mutter des Babys war in der Tatnacht im Juni nicht zu Hause. Wie es dem Kind inzwischen geht, konnte Silinger nicht sagen.

Der Mann hatte selbst die Rettungskräfte alarmiert und behauptet, der Hund der Familie habe auf dem Mädchen herumgetrampelt. Die Ärzte im Kinderkrankenhaus bezweifelten aber, dass ein Hund den Säugling lebensgefährlich verletzt haben könnte. Ein rechtsmedizinisches Gutachten entlarvte den Gewalttäter. Bei dem Mädchen entdeckten die Mediziner zudem ältere Arm- und Beinbrüche, die auch von Misshandlungen stammen müssten. 

dpa

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