Über 100 Kilometer

Mann demoliert fünf Polizeiautos bei filmreifer Verfolgungsjagd

Szenen wie bei „The Fast and the Furious“ ereigneten sich am Montagabend zwischen Köln und Koblenz. Ein Mann lieferte sich eine wüste Verfolgungsjagd mit der Polizei und sorgte außerdem für einigen Blechschaden.

Köln/Koblenz - Riskante Manöver auf der Autobahn, beschädigte Polizeiautos - fast wie im Kino hat sich ein Mann über 100 Kilometer hinweg eine wüste Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Zunächst war er der Zollfahndung am Montagabend bei Köln wegen falscher Kennzeichen aufgefallen, wie das Polizeipräsidium in Trier am Dienstagmorgen mitteilte.

Es folgte eine Verfolgungsjagd über die A61 bis Koblenz, wo der Mann auf die A48 und später noch auf die A1 wechselte. Dort wurde er schließlich gestoppt und festgenommen. Fünf Polizeiautos seien bei der Verfolgung „teils erheblich“ beschädigt worden. Der Mann habe sie teils mit seinem Auto gerammt, sagte ein Polizeisprecher. Gegen ihn wird unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Interessant: Raser brettert mit Tempo 200 über Bundesstraße - und muss teuer büßen

dpa

Rubriklistenbild: © klaus haag

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