Vermeintlich vergiftete Lebensmittel

Urteil: Haftstrafe für Rewe-Erpresser

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Der Angeklagte Ingo F. im Kölner Landgericht: Der 38-Jährige hat einen Erpressungsversuch gegen den Handelskonzern Rewe zugegeben.

Köln  - Er drohte Lebensmittel zu vergiften und damit an die Öffentlichkeit zu gehen - nun ist der Rewe-Erpresser zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Das Landgericht Köln hat einen 38-Jährigen wegen versuchter Erpressung der Supermarkt-Kette Rewe zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Er hatte dem Konzern gedroht, Lebensmittel zu vergiften und die Gefahr für die Kunden öffentlich zu machen. „Das ist kein Kavaliersdelikt, das ist wirklich eine massive Drohung“, sagte die Vorsitzende Richterin Nicole Schippers am Mittwoch. Der 38-Jährige aus der Region um Hoyerswerda (Sachsen) hatte die Drohungen per Mail verschickt. Ermittler der Polizei täuschten ihm unter einem Pseudonym vor, ernsthaft über eine Geldübergabe zu verhandeln. Als es auf einem Rasthof bei Porta Westfalica dazu kommen sollte, klickten schließlich die Handschellen. Der Mann gab die Vorwürfe zu. Rewe wollte den Fall auf Anfrage nicht kommentieren.

dpa

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