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Corona: Erneut mehr als 250.000 Neuinfektionen - RKI sieht Gipfel der Corona-Welle „wahrscheinlich erreicht“

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Von: Christina Denk, Kai Hartwig

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Die Corona-Zahlen in Deutschland bleiben hoch. Die Inzidenz sinkt. Das RKI sieht den Höhepunkt der Welle erreicht. Der News-Ticker.

Update vom 1. April, 6.50 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist leicht gesunken. Das RKI gab den Wert am Freitag mit 1586,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1625,1 gelegen, vor einer Woche bei 1756,4 und im Vormonat bei 1213,0.

Corona in Deutschland: Die aktuelle Zahlen

Bei den Werten ist allerdings zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg und Brandenburg nicht. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Corona in Deutschland: Klinikwert bleibt gleich

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 7,21 an (Mittwoch: ebenfalls 7,21). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert erfasst sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Update vom 31. März, 22.15 Uhr: Das RKI sieht den Gipfel der Corona-Welle als „wahrscheinlich erreicht“ an (siehe Update vom 31. März, 20.40 Uhr). In seinem Wochenbericht schildert das Institut die aktuelle Lage auch mit Differenzierung der Altersgruppen. Rückläufig sei die Inzidenz im Wochenvergleich bei Jüngeren zwischen 15 und 34 Jahren, jedoch steigend bei Älteren zwischen 60 und 85 Jahren. Auch die Zahl der aktiven Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen nahm leicht zu.

Insbesondere Risikogruppen und hochaltrige Menschen ab 70 Jahren rief das RKI erneut dazu auf, sich mit der von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlenen zweiten Auffrischimpfung vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Darüber hinaus bleibt „die Anzahl der mit Omikron assoziierten Todesfälle im Verhältnis zu den Neuinfektionen bisher auf einem niedrigeren Niveau als in den früheren Wellen, ist aber absolut gesehen mit täglich etwa 200 Todesfällen weiterhin erheblich“, heißt es im Bericht.

Coronavirus- Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage
Lothar Wieler (RKI) und Karl Lauterbach (Bundesgesundheitsminister, SPD) bei der Coronavirus-Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage. © Kay Nietfeld/dpa

Corona in Deutschland: RKI sieht Höhepunkt der Omikron-Welle gekommen

Update vom 31. März, 20.37 Uhr: Die derzeitige Corona-Infektionswelle könnte nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts nun auf ihrem Höhepunkt sein. „Der Gipfel der Welle ist wahrscheinlich erreicht, der Infektionsdruck bleibt aber mit mehr als 1,5 Millionen innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin sehr hoch“, schreibt das Institut in seinem Wochenbericht von Donnerstagabend. Möglicherweise sei der Gipfel auch bereits überschritten. Zu der Einschätzung kommt das RKI wegen eines leichten Rückgangs der Fallzahlen im Wochenvergleich.

Der seit Wochen wachsende Anteil des Omikron-Subtyps BA.2 in einer Stichprobe ist dem Bericht zufolge weiter angestiegen: nach den jüngsten verfügbaren Daten für vorletzte Woche auf rund 81 Prozent (Woche zuvor: rund 73 Prozent). BA.2 gilt als besser übertragbar als der Subtyp von Omikron, der zuvor vorherrschte.

Corona in Deutschland: Ganz Hamburg zum Hotspot erklärt - Thüringen scheitert

Update vom 31. März, 19.46 Uhr: Ab dem 2. April sollen die meisten Corona-Maßnahmen fallen. Eine Möglichkeit zur Verlängerung gibt es jedoch: Die Hotspot-Regelung. Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern haben bereits angekündigt, das ganze Bundesland zum Hotspot zu erklären und so die Restriktionen bis Ende April zu verlängern.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) scheiterte bei einer derartigen Abstimmung für sein Bundesland. Auch Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) sieht keine Möglichkeit, Berlin in der andauernden Corona-Pandemie zum sogenannten Hotspot zu erklären. Berlin habe trotz einer 1000er-Inzidenz keine schwersten Krankheitsverläufe bei Corona-Patienten. „Und wir haben keine Überlastung unserer Krankenhäuser“, so Giffey. Die Masken und weitere Regelungen werden hier ab dem 2. April großteils fallen. Auch in Bayern laufen dann „alle Regeln aus.“

Corona in Deutschland: Im Sommer könnten zig Millionen Corona-Impfdosen verfallen

Update vom 31. März, 16.38 Uhr: In Deutschland drohen zig Millionen Corona-Impfdosen im Sommer zu verfallen, meldet der Tagesspiegel. Das gehe aus Antworten des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) auf schriftliche Anfragen von Sepp Müller, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU, hervor. Die groß angelegte Impfkampagne ist in den letzten Monaten ins Stocken geraten. Im ersten Quartal 2022 wurden laut Informationen des RKI etwa 16 Millionen Boosterimpfungen und rund sechs Millionen Erst- und Zweitimpfungen verteilt. Gelagert waren jedoch:

Zudem hätten laut der BMG-Antwort „alle im Dezember 2021 an das zentrale Lager des Bundes gelieferten“ Biontech-Impfstoffe „eine Haltbarkeit von Mai und Juni 2022“. Viele der Impfdosen drohen damit im Sommer abzulaufen. Wie das BMG jedoch mitteilte, sollen bis Ende dieses Jahres 175 Millionen Impfstoffdosen gespendet werden, „den Großteil davon an den multilateralen COVAX-Mechanismus.“

Deutschland hat keinen Überblick über Anzahl vernichteter Impfdosen

Wie viele Impfdosen bereits vernichtet werden mussten, ist schwer zu sagen. Das BMG gibt an, dass in den zentralen Lagern des Bundes seit Dezember „keine Impfstoffe vernichtet“ worden seien. „Nach Kenntnis der Bundesregierung wurden im Dezember 2021 aufseiten des pharmazeutischen Großhandels und der Apotheken insgesamt rund 11.300 Impfdosen der zentral beschafften COVID-19-Impfstoffe vernichtet“, heißt es weiter.

Jedoch gehe die Handhabung der Impfstoffe mit der Übergabe der Dosen an die Apotheken und Ärzte über. Die Bundesregierung scheint den Berichten des Tagesspiegels zufolge demnach keinen genauen Überblick zu haben, wie viele Impfstoffe tatsächlich in den Praxen verimpft oder auf der anderen Seite vernichtet wurden.

Neues Quarantäne-Papier vom RKI durchgesickert - Isolation bald für alle viel kürzer?

Update vom 31. März, 9.40 Uhr: Wird die Quarantäne-Regelung verkürzt? Ein Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums und des Robert Koch-Instituts (RKI) sieht das vor. Die Dauer soll demnach generell auf fünf Tage verkürzt werden. Das Konzept, das am Mittwoch an die Länder verschickt wurde, liegt der dpa vor. Bisher dauerte die Quarantäne in der Regel zehn Tage und konnte mit einem negativen Test frühestens nach sieben Tagen beendet werden.

Konkret sollen Isolierungen, wenn man selbst infiziert ist, künftig noch fünf Tage dauern. Empfohlen werden soll, freiwillig Kontakte zu reduzieren und – beginnend nach fünf Tagen – wiederholt Tests oder Selbsttests zu machen. Zudem soll „keine strenge Isolierung“ mehr vorgegeben werden. Eine formelle Anordnung des Gesundheitsamtes, die häufig jetzt schon nicht mehr erfolgt, soll künftig entfallen. Auch die Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten soll dem Vorschlag zufolge künftig noch fünf Tage dauern und muss nicht mehr eine „strenge Quarantäne“ sein. Empfohlen werden soll, freiwillig Kontakte zu reduzieren und sich täglich zu testen.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sagte in Berlin, die Vorgaben zu Absonderungen seien in der jetzigen Welle nicht wirklich praktikabel. Es gehe darum, dies pragmatisch zu lösen. Ziel sei, dass man mit einer neuen Regelung in der nächsten Woche arbeiten könne. Hintergrund ist auch, Personalausfälle angesichts vieler Infektionen vor allem in wichtigen Versorgungsbereichen zu vermeiden.

Corona in Deutschland: RKI meldet weiterhin hohe Zahlen

Update vom 31. März, 9.25 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI innerhalb eines Tages 274.901 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein deutlicher Rückgang: damals waren es 318.387 Ansteckungen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt niedriger als am Vortag. Das RKI gab den Wert mit 1625,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1663,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1752,0 (Vormonat: 1171,9).

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg und Brandenburg nicht. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig. Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Ein Mitarbeiter testet einen Mann an einer Corona-Teststation.
Die Zahl der positiven Corona-Tests bleibt weiterhin hoch. (Archivbild) © Marcus Brandt/dpa

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 279 Todesfälle verzeichnet. Die Hospitalisierungs-Inzidenz gab das RKI am Mittwoch mit 7,21 an (Dienstag: 7,07). Auch hierbei gibt es Tage mit lückenhaften Meldungen. In dem Wert sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test erfasst, die eine andere Haupterkrankung haben.

Corona in Deutschland: Biontech verzeichnet Milliardengewinn

Update vom 30. März, 18.26 Uhr: Das Mainzer Pharmaunternehmen Biontech hat im Jahr 2021 einen Milliardengewinn durch Impfstoffe gegen das Coronavirus verbucht. Wie Biontech am Mittwoch mitteilte, belief sich der Nettogewinn für das Geschäftsjahr 2021 auf knapp 10,3 Milliarden Euro. Der Umsatz lag bei knapp 19 Milliarden Euro. Rund. 2,6 Milliarden Dosen des Corona-Impfstoffs Comirnaty von Biontech und seinem US-Partner Pfizer wurden demnach im Jahr 2021 in mehr als 165 Länder und Regionen weltweit geliefert.

Biontech-Finanzchef Jens Holstein betonte, dass die Gewinne Investitionen möglich machen würden. Im Jahr 2022 seien zwischen 1,4 Milliarden Euro und 1,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung eingeplant, des Weiteren gebe es Dividenden an Aktionäre sowie Aktienrückkaufprogramme.

Verleihung Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preise
Ugur Sahin und Özlem Türeci, Gründerpaar des Biotechnologieunternehmens Biontech, werden in der Frankfurter Paulskirche mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2022 ausgezeichnet. © Arne Dedert/dpa

Corona in Deutschland: Anklage wegen Betrugs mit Corona-Soforthilfen über 12,5 Millionen Euro in Hamburg

Update vom 30. März, 15.22 Uhr: Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat fünf Verdächtige wegen mutmaßlichen Betrugs mit staatlichen Corona-Soforthilfen in Millionenhöhe angeklagt. Dabei sollen vier der Beschuldigten mehrere Scheinfirmen über Strohmänner und -frauen betrieben haben. Nach Angaben der Behörde fungierte der fünfte Angeklagte mutmaßlich als Buchhalter, er soll sich um die Einreichung der Anträge gekümmert haben.

Insgesamt sollen die Angeklagten Soforthilfen in Höhe von zwölfeinhalb Millionen Euro beantragt haben. Ausgezahlt wurden davon drei Millionen Euro. Die begünstigten Unternehmen waren nach Erkenntnissen der Ermittler Scheinfirmen ohne echte Geschäftstätigkeit. Die Beschuldigten sitzen derweil in Untersuchungshaft, nachdem sie bereits im November 2021 im Zuge einer Razzia gefasst wurden.

Corona in Deutschland: Gesundheitsminister Lauterbach bringt Pflegekräfte-Bonus auf den Weg

Update vom 30. März, 13.55 Uhr: Für ihren unermüdlichen Einsatz in der Corona-Pandemie sollen Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen eine Sonderzahlung von bis zu 550 Euro bekommen. Am Mittwoch (30. März) beschloss das Bundeskabinett eine entsprechende Vorlage von Gesundheitsminister Karl Lauterbach.

Insgesamt hat die Bundesregierung ein Budget von einer Milliarde Euro zur Verfügung. Je 500 Millionen Euro des Gesamtbetrags sollen an die Krankenhäuser und an die Pflegeeinrichtungen gehen. Lauterbach sprach von einem „wichtigen Zeichen“ der Wertschätzung für die Arbeit der Pflegekräfte. „Aber wir werden es nicht bei diesem Bonus belassen: Arbeitsbedingungen und Bezahlung von Pflegekräften müssen insgesamt deutlich besser werden“, fügte der Bundesgesundheitsminister hinzu.

Corona in Deutschland: Maskenpflicht beim Einkaufen fällt - machen viele vom Hausrecht Gebrauch?

Update vom 30. März, 11.58 Uhr: Ab Montag (4. April) fällt die bundesweite Maskenpflicht beim Einkaufen in weiten Teilen Deutschlands weg. Trotzdem könnten gewisse Schutzvorkehrungen bestehen bleiben. „Der Gesetzgeber hat mit der Novelle des Infektionsschutzgesetzes entschieden, dass die Pflicht zum Tragen von Masken nur noch in Ausnahmefällen und in besonderen Hotspots angeordnet werden kann“, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, am Mittwoch (30. März). Dennoch sei davon auszugehen, dass viele Kundinnen und Kunden freiwillig auch weiterhin beim Gang in den Supermarkt eine Maske tragen.

Zudem sei nicht auszuschließen, dass auch die Händler von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und Masken beim Einkauf vorschrieben. Und zwar auch dann, wenn ihr Supermarkt außerhalb von Corona-Hotspots liegt. „In welchem Umfang dies praktiziert wird, werden die nächsten Wochen zeigen“, meinte Genth.

Corona in Deutschland: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erneut

Erstmeldung vom 30. März, 11.12 Uhr: Berlin – Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen geht weiter nach unten. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Mittwochmorgen (30. März) an, dass der Wert bei 1663,0 liege.

Noch am Vortag hatte die Inzidenz 1703,3 betragen, eine Woche zuvor 1734,2. Der Inzidenz-Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.

Corona in Deutschland: RKI meldet einen Anstieg der Neuinfektionen

Unter Berufung auf die Daten der Gesundheitsämter in Deutschland teilte das RKI mit, dass die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden am Mittwoch (30. März) bei 268.477 lag. Einen Tag zuvor waren 237.352 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden, in der Vorwoche waren es 283.732. Damit wurden seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland insgesamt 20.829.608 Ansteckungsfälle registriert.

Binnen 24 Stunden wurden laut RKI zudem 348 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der bundesweit verzeichneten Corona-Toten stieg damit auf 129.112.

Ein Kellner mit Mundschutz geht in einem Restaurant an einem Hinweisschild zur Maskenpflicht vorbei.
In Gaststätten soll es nach dem Wunsch der Gewerkschaft weiter Maskenpflicht geben. © Jens Büttner/dpa

Corona in Deutschland: Gewerkschaftsboss des Gastgewerbes fordert Beibehaltung der Maskenpflicht

Trotz der hohen Corona-Zahlen laufen am 2. April in den meisten Bundesländern die Übergangsregeln beim Infektionsschutz aus. Viele Corona-Beschränkungen, unter anderem die Maskenpflicht in Geschäften, Supermärkten und Restaurants, fallen dann weg. Die Länder können das nur noch mit sogenannten Hotspot-Regelungen verhindern.

Von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kam nun ein Aufruf an das Gastgewerbe. „Schon aus eigenem Interesse sind die Arbeitgeber dringend aufgefordert, weiterhin alles zum Schutz ihrer Beschäftigten und Gäste zu tun“, sagte der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler den Zeitungen der Funke-Mediengruppe und setzte sich für eine weitere Maskenpflicht in Gaststätten ein.

Zudem appellierte der Gewerkschaftschef an die Arbeitgeber im Gastgewerbe, den Beschäftigten weiterhin kostenlose Corona-Tests zur Verfügung zu stellen. Weitere Ausfälle im Team könnten die meisten Arbeitgeber kaum verkraften. (kh/afp/dpa)

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