Massenkarambolage: Anzeigen für Beteiligte 

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Bei der Massenkarambolage auf der Autobahn 19 an der Anschlussstelle Rostock-Laage sind am 8. April 2011 mehrere Menschen getötet und verletzt worden.

Rostock - Drei Monate nach dem Massenunfall auf der Autobahn 19 südlich von Rostock sind die strafrechtlichen Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Einige Beteiligte müssten jedoch mit Anzeigen rechnen.

Einige Unfallbeteiligte müssten damit rechnen, sich wegen fahrlässiger Tötung oder fahrlässiger Körperverletzung verantworten zu müssen, teilte die Staatsanwaltschaft Rostock am Mittwoch mit. Über die endgültigen Schritte werde zu entscheiden sein, wenn voraussichtlich im Spätherbst die Gutachten des Prüfkonzerns Dekra vorgelegt würden. Am 8. April waren bei Kavelstorf insgesamt 83 Fahrzeuge ineinandergerast, 34 Autos brannten aus. Acht Menschen kamen ums Leben, 131 wurden verletzt. Der Schaden wird laut Polizei auf mehr als 2,5 Millionen Euro geschätzt.

Autobahn 19: Mehrere Tote bei Massenkarambolage im Sandsturm

Massenkarambolage im Sandsturm auf A19: Viele Tote

dpa

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