McDonald's-Rechnung geht unter die Haut

Ist das das durchgeknallteste Tattoo der Welt?

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Auch wenn es kein Happy Meal war: Sein Tattoo von der McDonald's-Rechnung macht den Norweger happy.

Lørenskog - Bei McDonald's wird schnell bestellt und schnell gegessen. An seinen letzten Besuch im Fast-Food-Restaurant wird sich ein 18-jähriger Norweger aber wohl bis an sein Lebensende erinnern.

YOLO ("You only live once") ist bei Jugendlichen ein gerne benutzter Ausdruck. Dass man nur einmal lebt, ist offensichtlich auch die Philosophie von Stian Ytterdahlaus. Der 18-jährige Norweger hat sich das wohl kurioseste Tattoo der Welt stechen lassen: Seit ein paar Tagen schmückt eine Rechnung von McDonald's den rechten Unterarm des Teenagers.

Mit dem durchgeknallten Körperschmuck wollten ihn seine Freunde bestrafen. Sie hatten die Frauengeschichten des jungen Mannes satt, berichtet das norwegische Nachrichtenportal rb.no. Als sie am vergangenen Montag bei dem Schnellimbiss mit den goldenen Bögen speisten, stellten sie den Schwerenöter vor die Wahl: Entweder ein Barbie-Tattoo auf dem Hintern oder eine McDonald's-Rechnung auf dem Arm sollte es sein.

Ytterdahlaus sah sich bei seiner Ehre gepackt und ging, als Fritten und Burger verputzt waren, zum Tätowierer. Dem erstaunten Nadelkünstler legte er seine Quittung des Fast-Food-Restaurants vor und forderte deren Verewigung auf seinem rechten Unterarm. "Ein seltsameres Tattoo habe ich noch nie gestochen", meinte der Tinten-Zauberer anschließend. Doch weil wohl noch etwas Platz war, bot er seinem Kunden an, darunter auch noch gleich die Rechnung für das bleibende Kunstwerk selbst unter die Haut zu pieksen. Ytterdahlaus willigte ein.

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

In Saudi-Arabien verklagte eine junge Frau ihren Mann, weil sie nach drei Jahren Ehe noch Jungfrau war. Der Anwalt des Mannes verwies auf die Impotenz seines Mandanten. Er wolle die Frau nur gegen Rückzahlung der 40.000 Rial (7.818 Euro) Brautgeld freigeben. Die Frau verlangte finanzielle Entschädigung für die drei Jahre ohne Sex. © dpa
In Sydney sprang ein Känguru versehentlich durch ein Fenster in das Schlafzimmer des ausgewanderten Schweizer Kochs Beat Ettlin und landete in dessen Ehebett. Verwirrt hüpfte das Tier durch das ganze Haus. Ettlin konnte es schließlich in den Schwitzkasten nehmen und hinausjagen. Das Känguru verschwand in einem nahen Tierschutzpark. © dpa
In Neuseeland kam ein 21-jähriger Mann beim Versuch, einen Tresor zu knacken, ins Schwitzen. Als er deshalb seine Maske abnahm, filmte ihn eine versteckte Kamera. Die Polizei veröffentlichte die Fotos auf Facebook, der Räuber wurde am nächsten Tag gefasst. © dpa
Eine Diebin, die in einem Designer-Shop in Florida sechs Geldbörsen mit insgesamt 1.200 Dollar gestohlen hatte, stolperte auf der Flucht vor dem Kaufhausdetektiv vor dem heranrollenden Wagen ihres Komplizen, geriet unter die Räder, kam wieder auf die Beine, sprang auf die Kühlerhaube, rutschte ab und wurde abermals überrollt. Beim dritten Versuch schaffte sie es ins Auto und entkam. © dpa
Weil sie gepiercte Katzen zum Verkauf angeboten hatte, wurde Holly Crawford aus Pennsylvania von Tierschützern angezeigt. Sie hatte den Katzen Piercings an Ohren, Hals und Schweif verpasst und sie im Internet für hunderte Dollars als „Gothic Kitten“ angepriesen. © dpa
Die 13-jährige Reina aus New York verschickte in einem Monat 14.528 Kurznachrichten von ihrem Handy - also im Durchschnitt alle zwei Minuten eine. Ihr Vater bekam eine 440 Seiten lange Rechnung. Kosten fielen keine an. Der Handyvertrag beinhaltete unlimitierten SMS-Versand. © dpa
Eine US-Airline lieferte einer Tierhandlung in Philadelphia einen Sarg samt Leiche. Das Geschäft hatte ein Aquarium mit tropischen Fischen bestellt. Die Witwe des Verstorbenen nahm es mit Humor: Ihr Mann sei immer schon ein Spaßvogel gewesen. © dpa
Forscher lösten das Geheimnis um mysteriöse Kreise in tasmanischen Kornfeldern: Kängurus hatten Mohnsamen gefressen und waren im Drogenrausch im Kreis gehüpft. Die Mohnbauern Tasmaniens liefern etwa die Hälfte des weltweiten Bedarfs für medizinisches Opium. © dpa
Ein 54-jähriger Japaner gab sich bei einer Pharmazie-Prüfung als sein 20-jähriger Sohn aus. Der Medikamenten-Großhändler fürchtete, sein Sohn würde den Test nicht bestehen. Der Schwindel flog auf, weil der Japaner im Prüfungsstress sein eigenes Geburtsdatum angab. © dpa
In England löste ein Pony mit ungewöhnlich kurzen Beinen mehrmals falschen Alarm aus. Autofahrer, die das Tier grasen sahen, glaubten, es stecke im Morast fest und riefen Rettung und Feuerwehr. In nur einer Woche fielen so Kosten in Höhe von 8.000 Pfund an. © dpa
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An der Universität Leeds warfen Putzfrauen wertvolles wissenschaftliches Material in den Müll. Es handelte sich um Exkremente einer seltenen Eidechsenart. Der Wissenschaftler verklagte den Putzdienst. Das Missgeschick kostete ihn sieben Jahre Forschungsarbeit. © dpa
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"Jetzt habe ich eine Tätowierung, die niemand jemals gesehen hat", freut sich der 18-Jährige. Er wird sich immer daran erinnern können, wann die skurrile Aktion stattfand, denn sogar das Datum und die Uhrzeit prangen auf dem Arm. "Jetzt bin ich eine lebende Reklametafel", sagt der Norweger stolz. "Es ist alles nur Spaß. Vielleicht finde ich es ja nicht mehr so lustig, wenn ich erst einmal 50 oder 60 bin - aber es ist schließlich meine eigene Entscheidung."

Das Foto des Tattoos postete der Tätowierer nach getaner Arbeit auf seiner Facebook-Seite, wo es hundertfach geteilt wurde und viele erhobene Daumen erhielt - einer davon gehört der Mutter des Gestochenen. Die kritischen Kommentare ignoriert Ytterdahlaus, Bammel hat er nur ein wenig vor seinem Vater, der weiß nämlich noch nicht, was sein Sohn sich da hat einfallen lassen.

McDonald's streitet übrigens ab, dass es sich bei der Aktion, von der Medien weltweit berichten, um einen PR-Gag handelt. Das Unternehmen ist stolz auf so viel Kunden-Loyalität.

hn

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