McDonald's-Rechnung geht unter die Haut

Ist das das durchgeknallteste Tattoo der Welt?

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Auch wenn es kein Happy Meal war: Sein Tattoo von der McDonald's-Rechnung macht den Norweger happy.

Lørenskog - Bei McDonald's wird schnell bestellt und schnell gegessen. An seinen letzten Besuch im Fast-Food-Restaurant wird sich ein 18-jähriger Norweger aber wohl bis an sein Lebensende erinnern.

YOLO ("You only live once") ist bei Jugendlichen ein gerne benutzter Ausdruck. Dass man nur einmal lebt, ist offensichtlich auch die Philosophie von Stian Ytterdahlaus. Der 18-jährige Norweger hat sich das wohl kurioseste Tattoo der Welt stechen lassen: Seit ein paar Tagen schmückt eine Rechnung von McDonald's den rechten Unterarm des Teenagers.

Mit dem durchgeknallten Körperschmuck wollten ihn seine Freunde bestrafen. Sie hatten die Frauengeschichten des jungen Mannes satt, berichtet das norwegische Nachrichtenportal rb.no. Als sie am vergangenen Montag bei dem Schnellimbiss mit den goldenen Bögen speisten, stellten sie den Schwerenöter vor die Wahl: Entweder ein Barbie-Tattoo auf dem Hintern oder eine McDonald's-Rechnung auf dem Arm sollte es sein.

Ytterdahlaus sah sich bei seiner Ehre gepackt und ging, als Fritten und Burger verputzt waren, zum Tätowierer. Dem erstaunten Nadelkünstler legte er seine Quittung des Fast-Food-Restaurants vor und forderte deren Verewigung auf seinem rechten Unterarm. "Ein seltsameres Tattoo habe ich noch nie gestochen", meinte der Tinten-Zauberer anschließend. Doch weil wohl noch etwas Platz war, bot er seinem Kunden an, darunter auch noch gleich die Rechnung für das bleibende Kunstwerk selbst unter die Haut zu pieksen. Ytterdahlaus willigte ein.

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"Jetzt habe ich eine Tätowierung, die niemand jemals gesehen hat", freut sich der 18-Jährige. Er wird sich immer daran erinnern können, wann die skurrile Aktion stattfand, denn sogar das Datum und die Uhrzeit prangen auf dem Arm. "Jetzt bin ich eine lebende Reklametafel", sagt der Norweger stolz. "Es ist alles nur Spaß. Vielleicht finde ich es ja nicht mehr so lustig, wenn ich erst einmal 50 oder 60 bin - aber es ist schließlich meine eigene Entscheidung."

Das Foto des Tattoos postete der Tätowierer nach getaner Arbeit auf seiner Facebook-Seite, wo es hundertfach geteilt wurde und viele erhobene Daumen erhielt - einer davon gehört der Mutter des Gestochenen. Die kritischen Kommentare ignoriert Ytterdahlaus, Bammel hat er nur ein wenig vor seinem Vater, der weiß nämlich noch nicht, was sein Sohn sich da hat einfallen lassen.

McDonald's streitet übrigens ab, dass es sich bei der Aktion, von der Medien weltweit berichten, um einen PR-Gag handelt. Das Unternehmen ist stolz auf so viel Kunden-Loyalität.

hn

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