Drama am Eriesee - Eisfischer in Seenot

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Mehr als 130 Eisfischer sind auf dem Eriesee an der Grenze zwischen den USA und Kanada auf einer abgebrochenen Eisscholle in Seenot geraten.
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Die einen Kilometer große Eisscholle hatte sich vom Westufer des Sees gelöst, während die Fischer versuchten, in Eislöchern Fische zu fangen.
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Die Eisfischer saßen dann bis zu vier Stunden auf der Eisscholle fest, bevor sie von der Küstenwacht gerettet werden konnten.
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Für einen Mann kam jede Hilfe zu spät. Er starb, bevor die Retter die Fischer erreichten. Der Mann war mit seinem Schneemobil eingebrochen und ins Wasser gefallen.
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Bis zum Samstagnachmittag rettete die Küstenwacht insgesamt 134 Menschen von der Eisscholle vor dem US-Staat Ohio.
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Einige wurden mit Hubschraubern, andere mit Luftkissenbooten, die über das Eis fuhren, geborgen.
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Die Fischer hatten sich mit Holzbohlen eine Behelfsbrücke über einen Riss im Eis gebaut, damit sie noch weiter auf die Eisdecke auf dem Eis hinausgehen konnten. Dann brach die Brücke ein, als die riesige Scholle in Bewegung geriet. Wegen starker Strömungen gilt die Eisdecke am Westufer des Eriesees selbst in kalten Wintern als nicht sehr sicher. Die Fischer waren schließlich fast einen Kilometer von der Küste entfernt.

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