Unwort des Jahres: Die Jury-Entscheidungen seit 1991

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Unwort des Jahres: Die Jury-Entscheidungen seit 1991
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Als Unwort werden seit 1991 sprachliche Missgriffe gebrandmarkt, die sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen. Sehen Sie hier die letzten 18 "Sieger" und die Begründungen. Unwort des Jahres 2008: "Notleidende Banken" (Begründung: Die Formulierung stellt das Verhältnis von Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise rundweg auf den Kopf)
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Unwort des Jahres 2007: "Herdprämie" (Das Wort diffamiert Eltern, insbesondere Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen, anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen.)
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Unwort des Jahres 2006: "Freiwillige Ausreise" (Behördendeutsch, wenn abgelehnte Asylbewerber nach "intensiver" Beratung in ihre Herkunftsländer zurückkehren.)
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Unwort des Jahres 2005: "Entlassungsproduktivität" (Umschreibung für Unternehmen, die ihre Gewinne maximieren, indem sie Mitarbeiter entlassen.)
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Unwort des Jahres 2004: "Humankapital" (Begriff aus der Wirtschaft, der Menschen nur noch zu ökonomischen Größen degradiert.)
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Unwort des Jahres 2003: "Tätervolk" (Grundsätzlich inakzeptabler Kollektivschuldvorwurf; als potentiell möglicher Vorwurf gegen Juden bei Martin Hohmann schlicht antisemitisch.)
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Unwort des Jahres 2002: "Ich AG" (Sprachliche Reduzierung von Menschen auf Börsen-Niveau.)

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