Mehr minderjährige Studenten an deutschen Hochschulen

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Studenten sitzen in einem großen Hörsaal der TU in München.

Hannover - Als Folge des Turbo-Abiturs steigt die Zahl der minderjährigen Studenten an deutschen Hochschulen.

Im Wintersemester 2013/2014 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2884 unter 18-Jährige eingeschrieben. Zehn Jahre zuvor waren es dagegen nur 393 Minderjährige gewesen.

Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen haben inzwischen ihre Landeshochschulgesetze dahingehend geändert, dass unter 18-Jährige in allen Belangen des Studiums voll rechtsfähig sind. Damit benötigen sie zum Beispiel für den Bibliotheksausweis oder die Anmeldung zu Prüfungen keine Unterschrift der Eltern mehr.

In Ländern ohne gesetzliche Regelung holen die meisten Hochschulen zu Beginn des Studiums eine Generaleinwilligung der Eltern ein, wenn der Studienanfänger noch unter 18 ist. Dieser Weg sei praktikabel und rechtssicher zugleich, erklärte die Hochschulrektorenkonferenz.

Statistisches Bundesamt: Studierende an Hochschulen

dpa

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