Mehr als 200 Tote bei Hochwasser im Süden Pakistans

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Heftige Monsun-Regenfälle haben im Süden Pakistans zu großflächigen Überschwemmungen geführt.

Islamabad - Heftige Monsun-Regenfälle haben im Süden Pakistans zu großflächigen Überschwemmungen geführt. Dabei sind bislang mindestens 218 Menschen zum Opfer gestorben.

Insgesamt seien rund 5,3 Millionen Einwohner der Provinz Sindh von dem Hochwasser betroffen, berichtete am Dienstag die Zeitung “The News“ unter Berufung auf die Katastrophenschutzbehörde NDMA. Seit August seien zahlreiche Flüsse und Kanäle in der Region über die Ufer getreten. Hunderte Dörfer und riesige Ackerflächen seien überflutet worden.

Den Angaben zufolge baten die Behörden die Streitkräfte um Hilfe bei der Bergung und Versorgung von Betroffenen. In Auffanglager würden derzeit etwa 130.000 Menschen von der Regierung und privaten Hilfsorganisationen versorgt, hieß es. Auch für die nächsten Tage haben Meteorologen weitere schwere Regenfälle vorhergesagt.

Teile der Provinz Sindh waren bereits im vergangenen Jahr von der Jahrhundertflut überspült worden. Im ganzen Land waren damals mehr als 2000 Menschen getötet worden. Rund 20 Millionen der 180 Millionen Pakistaner waren von dem Hochwasser betroffen, das zeitweise rund ein Fünftel der Landesfläche bedeckt hatte.

dpa

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