70.000 Menschen auf der Flucht

Mehr als 30 Tote bei Überschwemmungen in Ostindien

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Neu Delhi - Großflächige Überschwemmungen in Ostindien haben in der vergangenen Woche 35 Menschen das Leben gekostet und mehr als 70.000 Menschen in die Flucht getrieben.

Vor wenigen Wochen habe der Bundesstaat Orissa noch eine Dürre erlebt, nun setzten die Fluten dem Landstrich zu, sagte der Parlamentsabgeordnete Bhartruhari Mahtab laut der Zeitung „Times of India“ vom Freitag. Demnach sind 1,8 Millionen Menschen und eine halbe Millionen Nutztiere von den Wassermassen betroffen.

In Indien kommt es jedes Jahr während der Monsun-Regenzeit zu Überschwemmungen. Laut der indischen Nachrichtenagentur IANS sind es diesmal die Flüsse Mahanadi, Devi und Baitarani, die über ihre Ufer getreten sind. Rund 16 000 Häuser und 200 000 Hektar Feldfrüchte seien zerstört worden. Indiens Innenminister Rajnath Singh erklärte laut dem Zeitungsbericht, die Regierung in Neu Delhi werde alles tun, um den Betroffenen zu helfen.

dpa

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