Mieterin hetzt gegen Vermieter: Fristlose Kündigung rechtens

+
Wer Hetzkampagnen gegen seinen Vermieter startet, muss mit einer Kündigung der Wohnung rechnen. Foto: Andrea Warnecke

München (dpa) - Wegen ihrer Hetzkampagne gegen den Vermieter hat eine Münchnerin zurecht ihre Wohnung verloren. Die Frau hatte im Streit um eine Nebenkostenabrechnung behauptet, der Vermieter sei geldgierig und würde die Mieter "abzocken".

Damit wollte sie ihre Nachbarn gegen den Hauseigentümer aufstacheln. Dieses Verhalten rechtfertige die sofortige Kündigung, entschied das Amtsgericht München (Az.: 412 C 29251/14).

Nach Ansicht des Gerichts sind die Anschuldigungen der Mieterin so weitgehend, dass dem Vermieter das Mietverhältnis nicht mehr zugemutet werden kann. Die anderen Mieter bestätigten in dem Prozess, dass die Frau die Beleidigungen in die Welt gesetzt hat. Der Eigentümer hingegen habe seine Mieterin nicht provoziert oder sich falsch verhalten, betonte der Richter. Er gab der Mieterin fünf Wochen Zeit, um ihre Wohnung zu räumen.

Mitteilung

Auch interessant

Meistgelesen

Reformationstag 2017: Über diesen zusätzlichen Feiertag freut sich ganz Deutschland
Reformationstag 2017: Über diesen zusätzlichen Feiertag freut sich ganz Deutschland
Zeitumstellung 2017: Wann wird die Uhr auf Winterzeit umgestellt?
Zeitumstellung 2017: Wann wird die Uhr auf Winterzeit umgestellt?
Lotto am Samstag 21.10.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Samstag 21.10.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Mittwoch vom 18.10.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen
Lotto am Mittwoch vom 18.10.2017: Das sind die aktuellen Lottozahlen

Kommentare