„Gewalteinwirkung gegen den Hals“

Gewalttat in NRW: 22-Jährige tot in Fluss gefunden - ihr Ehemann (42) gesteht Verbrechen

Promenade an der Weser bei Minden in Nordrhein Westfalen.
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In Minden wurde die Leiche einer 22-jährigen Vermissten aus der Weser geborgen. (Symbolbild)

Die Polizei hat in Minden die Leiche einer 22-jährigen Frau in der Weser gefunden. Der 42-jährige Ehemann hat die Tötung inzwischen gestanden.

Minden - Am vergangenen Mittwoch (2. Juni) veröffentlichte die Polizei Bielefeld eine Vermisstenmeldung. Eine 22-jährige Frau aus dem Ortsteil Meißen in Minden (NRW) sei seit Sonntag (30. Mai) vermisst worden. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnte eine Gewalttat nicht ausgeschlossen werden, hieß es in der Pressemitteilung. Daher habe die Polizei Bielefeld die Ermittlungen übernommen. Bereits zwei Tage später sollte sich der traurige Verdacht der Beamten bestätigen.

In den Morgenstunden des vergangenen Donnerstags (3. Juni) wurde die Leiche der 22-jährigen Vermissten „unter Hinzuziehung der Wasserschutzpolizei und der Feuerwehr Minden aus der Weser geborgen“, teilten die Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld in einer gemeinsamen Mitteilung am selben Tag mit. Schnell richteten sich die Ermittlungen der Behörden gegen den 42-jährigen Ehemann* der jungen Frau.

Familiendrama in Minden: Polizei findet Leiche in der Weser - Ehemann gesteht Verbrechen

Am Freitag (4. Juni) folgte schließlich die traurige Gewissheit. Wie Polizei* und Staatsanwaltschaft Bielefeld in einer weiteren gemeinsamen Mitteilung erklärten, konnten Rechtsmediziner bei der Obduktion „Hinweise auf einen gewaltsamen Tod der Mindenerin“ feststellen. Als Todesursache wurde eine „Gewalteinwirkung gegen den Hals der Frau“ genannt.

Der 42-jährige Ehemann galt bereits zuvor als Tatverdächtiger. „Während seiner Vernehmung räumte er die Tötung seiner Frau schließlich ein“, hieß es in der Mitteilung weiter. Noch am selben Tag wurde der Ehemann dem Haftrichter vorgeführt*. Seitdem sitzt er in „Untersuchungshaft wegen Totschlags“, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld mitteilten. Zum Motiv und weiteren Hintergründen der grausamen Tat machten die Ermittler bislang noch keine Angaben. (ph) *tz.de, ruhr24.de und wa.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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