Mindestens 36 Tote bei Massenpanik in Mali

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Menschen stehen nach einer Massenpanik hinter Absperrgittern und beobachten Security-Kräfte beim Aufsammeln persönlicher Gegenstände.

Bamako - Bei einer Massenpanik nach einem muslimischen Fest sind im westafrikanischen Mali mindestens 36 Menschen zu Tode getrampelt worden. Wie es dazu kam:

Das Unglück ereignete sich am Montag in einem Stadion in der Hauptstadt Bamako, wie der Minister für Innere Sicherheit und Zivilschutz, Sadio Gassame, mitteilte.

Die Panik sei ausgebrochen, als zehntausende Gläubige im Anschluss an die Feier das Modibo-Keita-Stadion verlassen wollten, sagte Gassame. Viele von ihnen seien gegen ein Absperrgitter gedrückt worden. Mindestens 64 Menschen wurden verletzt.

Vor einem Krankenhaus der Hauptstadt versammelten sich aufgelöste Familien, die um das Schicksal ihrer Angehörigen bangten. Die Ärzte bereiteten eine Liste mit den Namen der Opfer vor. Die Gläubigen hatten sich in dem Stadion versammelt, um das malische Fest Maouloud zur Geburt des Propheten Mohammed zu feiern.

dapd

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