Misshandlung hinter Gittern - Notoperation

Burg/Magdeburg - Schwere Attacken und Quälereien hinter Gittern: Drei Häftlinge sollen im Gefängnis in Burg in Sachsen-Anhalt einen anderen Insassen misshandelt und schwer verletzt haben.

Ein Sprecher des Magdeburger Justizministeriums sagte am Samstag, bei einem 25-Jährigen seien unter anderem Hämatome sowie Verletzungen am Unterleib festgestellt worden. Er bestätigte damit einen Bericht der "Magdeburger Volksstimme".

Der Mann soll von seinem 26 Jahre alten Zellengenossen und zwei anderen Häftlingen gequält worden sein. Er musste notoperiert werden und werde derzeit medizinisch betreut. Das Opfer sitzt eine Haftstrafe wegen schweren Diebstahls und Raubes ab, der mutmaßliche Haupttäter wurde unter anderem wegen schwerer räuberischer Erpressung verurteilt. Im Gefängnis in Burg sitzen nach den Angaben des Ministeriums aktuell 530 Gefangene ein, darunter auch Sicherungsverwahrte.

dpa

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