Sie hatte bereits 45 kg abgenommen

Bikini zu klein? Frau aus Wasserpark geworfen

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Madelyn Sheaffer ist endlich wieder stolz auf ihre Figur, nachdem sie über 45 Kilogramm abgespeckt hat.

Missouri - Ein Wasserpark in Missouri hat eine 43-Jährige vor die Tür gesetzt, weil ihr Bikinihöschen angeblich zu klein für ihren Po war. Dabei hatte die Frau zuvor über 45 Kilogramm abgenommen.

Diesen Rauswurf wollte sich Madelyn Sheaffer aus Missouri nicht bieten lassen. Als die 43-Jährige vergangene Woche mit ihrer Nichte und ihrem Neffen einen Wasserpark besuchte, wurde sie schon nach kurzer Zeit von Ordnern angesprochen. Diese baten die mehrfache Mutter, sie möge sich eine Hose anziehen oder das Bad verlassen, da ihr Bikinihöschen ihren Po zu wenig bedecke. So berichtet es Sheaffer gegenüber dem amerikanischen TV-Sender "41 Action News", einem Tochter-Sender von NBC.

"Ich habe mich bloßgestellt gefühlt. In meinen Augen wurde ich wegen meines Alters und meines Körpers diskriminiert", sagte die 43-Jährige gegenüber "41 Action News". Um sie herum seien mehrere Frauen gewesen, die etwa halb so alt waren und ähnlich knappe Bikinis getragen hätten. Sheaffer verlangte deshalb zunächst nach dem Manager des Wasserparks und ließ dann die Polizei rufen, um eine Beschwerde einzureichen.

"Auch die Polizisten waren der Ansicht, dass es lächerlich ist"

Die Beamten hätten sie jedoch nach draußen begleiten müssen. Auf ihrer Facebook-Seite schreibt die 43-Jährige, die schon über 45 Kilogramm abgenommen hat, über den Vorfall: "Obwohl die Polizisten nicht die Meinung der Wasserpark-Verantwortlichen teilten, mussten sie ihren Dienst tun. Als sie mich nach draußen begleitet haben, sagten sie: 'Wir können nichts sagen (weil der Wasserpark der Stadt gehört), aber ich hoffe, Sie können aus unseren Gesichtern ablesen, wie wir uns fühlen'. Die Beamten waren sehr mitfühlend. Auch sie waren der Ansicht, dass es einfach lächerlich war."

Da sie weder beim Manager des Wasserparks noch mit der Polizei Erfolg hatte, wandte sich Sheaffer schließlich an die Medien - mit überwältigendem Echo. Auf ihrer Facebook-Seite schreibt sie von tausenden Freundschaftsanfragen und hunderten aufmunternden Kommentaren.

mm

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