In Bonn

Mit Gift in Gummibärchen gedroht: Haribo-Erpresser vor Gericht

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Der Angeklagte Heinrich Peter T. (r) und sein Anwalt Thomas Ohm warten am 22.06.2017 im Landgericht in Bonn auf den Beginn des Prozesses.

Er verteilte Buttersäure in Fleisch-, Fisch- und Eistheken, dann drohte er mit Zyankali in Gummibärchen und Tiefkühlpizzen. Nun muss sich ein Rentner in Bonn vor Gericht verantworten.

Bonn - Ein Rentner, der eine Erpressung der Unternehmen Haribo, Lidl und Kaufland versucht haben soll, steht seit Donnerstag in Bonn vor Gericht.

Der 74-Jährige drohte laut Anklage, Lebensmittel zu vergiften. Demnach soll er zunächst in neun Lidl-Filialen im Ruhrgebiet Buttersäure in Fleisch-, Fisch- und Eistheken verteilt haben. Später soll er per Brief gedroht haben, Gummibärchen oder Tiefkühlpizzen mit Zyankali zu vergiften, wenn die Unternehmen ihm nicht eine Million Euro zahlten.

Die Firmen schalteten die Polizei ein. Am vergangenen Heiligabend wurde der Rentner festgenommen. Bei seiner Vernehmung legte er ein Geständnis ab und gab Altersarmut als Motiv an.

Bilder vom Prozess gegen den Haribo-Erpresser

Prozzess gegen mutmaßlichen Haribo-Erpresser
Prozzess gegen mutmaßlichen Haribo-Erpresser © dpa
Prozzess gegen mutmaßlichen Haribo-Erpresser
Prozzess gegen mutmaßlichen Haribo-Erpresser © dpa
Prozzess gegen mutmaßlichen Haribo-Erpresser
Prozzess gegen mutmaßlichen Haribo-Erpresser © dpa
Prozzess gegen mutmaßlichen Haribo-Erpresser
Prozzess gegen mutmaßlichen Haribo-Erpresser © dpa

dpa

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