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WhatsApp bald nicht mehr kostenlos? Messenger offenbar vor Riesen-Änderung

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Von: Stella Henrich

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WhatsApp plant wohl einige Funktionen künftig nur noch kostenpflichtig anzubieten. Scheint so, als suchten die Entwickler nach neuen Einnahmequellen.

München ‒ Ob das den Nutzern gefallen wird? WhatsApp plant nach Angaben von The Verge kostenpflichtige Funktionen in seine App zu integrieren. Damit setzt Meta als Betreiber von Plattformen wie WhatsApp, Instagram und Facebook künftig mehr auf die Bereitschaft seiner Nutzer, für bestimmte Funktionen Geld zu bezahlen. Eine Abteilung, die sich nach Möglichkeiten der Monetarisierung umschaut, soll es bereits geben, berichtet auch Giga.de.

Nach Angaben des Anzeigenleiters von Meta, John Hegeman, ist das Unternehmen bestrebt, das Werbegeschäft umzubauen, berichtet das Online-Portal weiter. Im Zuge dessen gibt es nun auch Pläne, Nutzer zur Kasse zu bitten. Welche Bereiche dabei zu Geld gemacht werden könnten, dazu äußert sich Hegeman zunächst noch nicht konkret. Dafür spricht er wage von „neuen Arten von Produkten, Funktionen und Erlebnissen“, zitiert Giga.de den Leiter weiter.

WhatsApp bald kostenpflichtig: Andere Messenger machen es bereits vor

Auch andere Messenger sind bereits auf den Zug aufgesprungen. Telegram hat seine Premium-Variante testweise eingeführt. Die Kosten liegen zwischen 4,70 Euro und 5,70 Euro pro Monat - abhängig vom Land. Der Vorteil für Nutzer dabei: Sie können deutlich größere Dateien versenden und empfangene Dateien lassen sich rascher herunterladen. Darüber hinaus kann der Nutzer Sprachnachrichten in Texte umwandeln. Obendrauf gibt es Sticker, Emojis und Reaktions-Funktionen. Auch TikTok hat bereits einen Testlauf mit kostenpflichtigen Abonnements begonnen. Ebenso Twitter und Discord.

Bild zeigt Smartphone mit WhatsApp auf dem Display.
Bei WhatsApp suchen die Entwickler nach neuen Einnahmequellen. (Symbolbild) © Rüdiger Wölk/imago

Auch bei Meta gibt man sich zuversichtlich, dass die Nutzer bereit sind, für bestimmte Funktionen zu bezahlen. In seiner Business-Version berechnet WhatsApp bestimmten Firmen bereits Gebühren für das Versenden von Nachrichten an Kunden. Und auch Instagram will diesem Schritt folgen und testet intern eine Art Trinkgeld-Werkzeug für die Reels unter dem Namen „Gifts“, berichtet Businessinsider.com. Vorstellbar also, dass der Zugriff auf exklusive Inhalte als Abonnement künftig von vielen Plattformen abgerechnet werde, so The Verge.

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