Mann ist Polizei bekannt 

Vergewaltigung im Gladbacher Sonderzug: Prozess beginnt - erfahren wir jetzt, was wirklich geschah?

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Im Fan-Zug vergewaltigt, jetzt steht ein 31-Jähriger vor Gericht.

Nach dem Auswärtsspiel von Borussia Mönchengladbach beim FC Bayern in München soll in einem Fan-Sonderzug eine 19-Jährige vergewaltigt worden sein. Nun beginnt der Prozess.

Mönchengladbach - Update vom 10. Mai 2019: In einem Zug voller Fußball-Fans soll eine junge Frau vergewaltigt worden sein. 

Gegen den 31-jährigen Verdächtigen beginnt der Prozess wegen Vergewaltigung - es ist nicht sein erster.

Eine junge Frau soll auf der Rückfahrt von einem Fußball-Bundesligaspiel in der Toilette eines Fan-Zuges vergewaltigt worden sein. Dafür steht ein schon früher rechtskräftig verurteilter Vergewaltiger von Freitag an (9.00 Uhr) in Mönchengladbach vor Gericht. 

Die junge Frau lernte den 31 Jahre alten Angeklagten laut Staatsanwaltschaft vor gut einem Jahr auf der Rückfahrt vom Spiel FC Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach kennen. Beide hatten laut Anklage Alkohol getrunken.

Vergewaltigung im Gladbacher Sonderzug: Warum beginnt der Prozess erst jetzt? 

Die beiden sollen sich zunächst einvernehmlich geküsst und sich dann auf die Zugtoilette zurückgezogen haben. Dort kam es laut Anklage zu der Vergewaltigung. Noch im Zug rief die Frau nach früheren Angaben ihre Eltern an, die die Polizei alarmierten.

Der mutmaßliche Täter konnte identifiziert werden, weil ein Zug-Ordner ein Foto von dem Mann gemacht hatte. Das Opfer erkannte den Angeklagten auf einem Foto später allerdings nicht wieder.

In dem Verfahren vor dem Amtsgericht Mönchengladbach ist das damals 19 Jahre alte Opfer Nebenklägerin. Der zweite und letzte Verhandlungstag ist für den 24. Mai terminiert.

Der Beschuldigte machte nach Angaben seines Verteidigers bisher keine Angaben zum Tatvorwurf. Ob er sich in dem Prozess äußern wird, ließ Anwalt Ingo Herbort offen.

Einen Albtraum erlebte auch eine 20-jährige. Die Frau soll von drei Männern in Oldenburg vergewaltigt worden sein, wie nordbuzz.de berichtet.

Vergewaltigung im Gladbacher Sonderzug: Warum findet die Vernehmung nicht am Dienstag statt?

Update vom 17. April 2018: Die Vernehmung des Tatverdächtigen im Fall des sexuellen Missbrauchs verzögert sich. Entgegen der ursprünglichen Planung sei am Dienstag kein Termin mit dem Anwalt des Verdächtigen gefunden worden, sagte ein Sprecher der Polizei Mönchengladbach.

Update vom 16. April 2018: Nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch einer 19-Jährigen in einem Zug voller Fußball-Fans hat sich ein gesuchter Verdächtiger gestellt. Er soll sich laut Bild-Berichten bei der JVA Moers gemeldet haben. Demnach befindet sich der 30-Jährige also in Gewahrsam. Der Mann soll sich am Montag zum Haftantritt gemeldet haben, da er noch eine Haftstrafe wegen Körperverletzung offen hatte. Das betätigte auch ein Polizeisprecher gegenüber der dpa. Gleichzeitig habe sein Anwalt bei der Polizei angerufen und gesagt, dass sich sein Mandant zu der Tat in dem Zug nach dem Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach äußern werde.

Vergewaltigung im Sonderzug - Mutmaßlicher Täter war der Polizei bekannt

Nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch einer 19-Jährigen in einem Sonderzug für Fußballfans fahndet die Polizei nach einem Mann aus Mönchengladbach. Von dem 30-Jährigen und seinem Opfer sei ein Foto im Zug gemacht worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Mönchengladbach am späten Sonntagabend. Das Foto wurde der Polizei demnach aber erst nach den Massenkontrollen an Bahnhöfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zugespielt. Die Personalien des Verdächtigen seien der Polizei bekannt.

Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor über die Fahndung nach einem 30-jährigen Deutschen nach der mutmaßlichen Vergewaltigung auf einer Zugtoilette berichtet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich um einen Deutsch-Polen, der auch beide Staatsbürgerschaften hat.

In dem Zug befanden sich Fußballfans auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend.

Bahnhof Flörsheim (Hessen).

Der Sonderzug wurde in Flörsheim (Hessen) angehalten, nachdem die Polizei von dem Sexualdelikt erfahren hatte, ist im Pressebericht zu lesen. Die 19 Jahre alte Frau wurde am frühen Sonntagmorgen von der Polizei am Bahnhof in Obhut genommen, befragt und in eine Wiesbadener Klinik gebracht. 

Polizei kontrolliert Fußballfans

Die Bundespolizei sammelte danach an weiteren Bahnhöfen Mainz-Mombach, Koblenz, Bonn und Mönchengladbach die Personalien aller 750 Zuginsassen. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal übernahm die Ermittlungen.

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Mutmaßliches Sexualopfer rief aus dem Fußballzug seine Eltern an

Nach dem mutmaßlichen sexuellen Übergriff hat das 19-jährige Opfer seine Eltern noch aus dem Zug angerufen. Diese schlugen dann Alarm, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Die junge Frau und der nach wie vor flüchtige 30-jährige Tatverdächtige lernten sich den Angaben nach auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach im so genanten Tanzwagen des Zuges kennen. „Danach gab es auf der Toilette im Zug nicht einvernehmliche sexuelle Handlungen“ an der 19-Jährigen, sagte Polizeisprecher Wolfgang Röthgens. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über die Details berichtet.

ml/dpa

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