Schlimmes Familiendrama

Vor Mordprozess von Mörlenbach: Vater gibt Erklärung zur Horror-Tat ab

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Bei Löscharbeiten finden Feuerwehrleute zwei tote Kinder. Handelt es sich um eine Familientragödie?

Rund sechs Monate, nachdem Eltern ihre Kinder in Mörlenbach getötet haben sollen, wird das Ehepaar jetzt wegen Mordes angeklagt.

  • Zwei tote Kinder wurden von der Feuerwehr in brennendem Haus gefunden
  • Die Eltern wurden in ihrem Auto in der Garage gefunden
  • Das Haus sollte zwangsgeräumt werden
  • Das Ehepaar wird wegen Mordes angeklagt, weil es seine Kinder getötet haben soll


Update vom 18. März um 8 Uhr: Vor dem Prozess am 22. März, bei dem ein Ärztepaar wegen heimtückischen Mordes und besonders schwerer Brandstiftung angeklagt ist, gibt der angeklagte Vater eine Erklärung ab. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilt, habe sich der 59-Jährige als Hauptverantwortlicher bezeichnet. Sei Frau schweige weiterhin zu den Vorwürfen. Wie sich das Paar vor Gericht einlassen werde, sei noch unklar. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass die beiden ihre zehnjährige Tochter und ihren 13-jährigen Sohn "durch stumpfe und scharfe Gewalteinwirkung" getötet und dann ein Feuer gelegt hätten. Die Rettungskräfte hätten beide dann daran gehindert "ihrem eigenen Leben durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ein Ende zu setzen."

Update vom 7. März: Am 22. März beginnt am Landgericht Darmstadt (10 Uhr) der Prozess gegen das Ehepaar, das seine Kinder in Mörlenbach getötet haben soll. Die Eltern sind wegen heimtückischen Mordes und besonders schwerer Brandstiftung angeklagt.

Update, Montag, 25. Februar, 18.29 Uhr: Eltern werden wegen Mordes angeklagt

Rund sechs Monate, nachdem Eltern ihre Kinder in Mörlenbach getötet haben sollen, wird das Ehepaar jetzt wegen Mordes angeklagt. Ihnen wird heimtückischer Mord und besonders Brandstiftung vorgeworfen. Der 59-Jährige und seine 46-jährige Frau sollen wegen einer drohenden Zwangsvollstreckung ihres Hauses in Mörlenbach zuerst die Kinder getötet haben und wollten sich dann wohl selbst durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung das Leben nehmen.

Ihre zehnjährige Tochter und den 13 Jahre alten Sohn hätten sie „durch stumpfe und scharfe Gewalteinwirkung“ getötet und Feuer gelegt. Mutmaßlich seien dabei ein Hammer und ein Messer zum Einsatz gekommen, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber der Deutschen Presseagentur. Rettungskräfte hätten die Eltern daran gehindert, „ihrem eigenen Leben durch eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ein Ende zu setzen“, erklärt die Behörde. Das Paar wurde aus einem Auto mit laufendem Motor in der Garage des Hauses gerettet.

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Update, Dienstag, 4. September, 10.52 Uhr: Kinder gewaltsam ums Leben gekommen

Die nach einem Brand in Südhessen tot aufgefundenen Kinder sind gewaltsam ums Leben gekommen. Das habe die Obduktion der Leichen ergeben, berichtete die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Dienstag. Obduktion und bisherige Ermittlungen hätten die Annahme bestätigt, dass die Kinder infolge von stumpfer und scharfer Gewalt gestorben sind, berichtete die Staatsanwaltschaft.

Die zehn und 13 Jahre alten Kinder waren am vergangenen Freitag tot in einem brennenden Haus im südhessischen Mörlenbach gefunden worden, wie auch MANNHEIM24.de* berichtete. Der 58-jährige Vater und die 46-jährige Mutter wurden kurz danach aus einem Auto mit laufendem Motor in der Garage des Hauses gerettet.

Die Eltern sitzen in Untersuchungshaft. Gegen sie wurde Haftbefehl erlassen wegen gemeinschaftlichen Mordes. Die beiden hätten gegenüber dem Haftrichter bisher keine Angaben gemacht, berichtete die Staatsanwaltschaft. Unklar ist nach wie vor, wo im Haus der Brand entstanden ist. Über Einzelheiten zum Tathergang und die Hintergründe der Tat machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben.

Update, Sonntag, 2. September, 12.57 Uhr: Haftbefehl gegen Eltern

Nach dem Familiendrama im südhessischen Mörlenbach ist gegen die Eltern der beiden toten Kinder Haftbefehl ergangen. Das sagte am Sonntag ein Sprecher der Polizei in Darmstadt. Zuvor hatten andere Medien über den Haftbefehl berichtet. Die Eltern stehen im Verdacht, ihre Kinder getötet zu haben. 

Wie die beiden Kinder ums Leben kamen, blieb zunächst unklar. Dies sollte eine Obduktion ergeben. Über Ergebnisse werde am Montag die Staatsanwaltschaft Auskunft geben, sagte der Sprecher der Polizei.

Update, Samstag, 1. September, 8.37 Uhr: Neue Details zum Drama

Ursache für das Gewaltverbrechen waren ersten Ermittlungen der Polizei zufolge „massive finanzielle Probleme“.

Das große weiße Haus liegt auf einem Hügel mit Blick auf grüne Wiesen, Streuobstbäume und Wald. Das Haus habe der Familie aber nicht mehr gehört, sondern sei zwangsversteigert worden, sagte der Insolvenzverwalter des 58-Jährigen. Die Familie habe an dem Freitag ausziehen und ihr Haus den neuen Eigentümern um 8.00 Uhr übergeben müssen. 40 Minuten vorher wurde das Feuer gemeldet. „Die Familie ist mit der Situation nicht klar gekommen“, sagte der Insolvenzverwalter. Die neuen Eigentümer standen schweigend in der Nähe ihres Hauses. Laut Bild soll es sich um ein Zahnarzt-Ehepaar gehandelt haben.

Update, 16.47 Uhr: Eltern stehen unter Mordverdacht

Nach einem Familiendrama im hessischen Mörlenbach ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes gegen die Eltern. Das Amtsgericht werde am Samstag entscheiden, ob der 58 Jahre alte Mann und seine 46 Jahre alte Frau in Untersuchungshaft müssen, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mit. Eine Obduktion soll klären, wie der 13 Jahre alte Junge und seine zehn Jahre alte Schwester gestorben sind.

Feuerwehrleute hatten die Leichen der Kinder am Freitagmorgen bei Löscharbeiten im Haus der Familie in Mörlenbach gefunden. Die Eltern wurden kurz darauf aus der Garage vor dem Tod durch Autoabgase gerettet und in ein Krankenhaus gebracht. Sie sind nicht in Lebensgefahr. Hintergrund des Familiendramas seien ersten Ermittlungen zufolge „massive Finanzielle Probleme“ der Familie, teilte die Polizei mit. Die Familie hatte nach einer Zwangsversteigerung das Haus an diesem Freitag räumen müssen.

Update, 12.49 Uhr: Eltern der toten Kinder sind außer Lebensgefahr

Nach einem mutmaßlichen Familiendrama im südhessischen Mörlenbach sind die beiden schwer verletzt aufgefunden Eheleute nach ersten Erkenntnissen der Polizei außer Lebensgefahr. Der 58-jährige Mann und seine 46-jährige Ehefrau waren in einem Auto in der Garage eines Hauses gefunden worden, in dem sie wohnten.

Sie wurden ins Krankenhaus gebracht worden. Die zehn Jahre alte Tochter des Paares und der 13-jährige Sohn hatten Feuerwehrleute bei Löscharbeiten tot in dem Wohnhaus entdeckt. „Die bisherigen Ermittlungen deuten nach wie vor auf ein Familiendrama hin“, teilte die Polizei am Freitag mit. Wie die Kinder starben und die Eltern verletzt wurden, ist bislang noch unklar.

In diesem Einfamilienhaus sind am Freitagmorgen bei einem Brand zwei tote Kinder geborgen worden.

Update, 12.24 Uhr: Haus sollte zwangsgeräumt werden

Wie die Polizei mitteilte, ist ein möglicher Grund für diese grausame Tat gefunden worden. Das Haus sollte am Morgen um 8 Uhr zwangsgeräumt werden, wie MANNHEIM24.de berichtet. Als die neuen Besitzer und der Insolvenzverwalter Prof. Dr. Harald Hess aus Mainz auftauchten, stand das Haus bereits in Flammen.

Erstmeldung: Feuerwehr findet zwei tote Kinder in brennendem Haus

Mörlenbach-Bettenbach – Am Freitagmorgen (31. August) wurde gegen 7:20 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Grund dafür war ein brennendes Haus in der Ilsenklinger Straße. Mit einem Löschzug eilten die Feuerwehrleute zu dem Gebäude und begannen mit den Löscharbeiten.

Im Haus machten die Feuerwehrmänner dann eine furchtbare Entdeckung – zwei tote Kinder! In der Garage wurden die Eltern lebendig aufgefunden. Beide saßen in einem laufenden Auto im geschlossenen Raum.

Polizei geht von schlimmer Familientragödie aus

Die Kriminalpolizei geht nach ersten Ermittlungen von einer grausamen Familientragödie aus.

Das Kommissariat 10 der Kriminalpolizei Bergstraße hat die Ermittlungen übernommen. Derzeit kann die Polizei keine weiteren Angaben zu dem Fall machen. 

Was die Polizei nun unternimmt, um den Fall aufzuklären, erfahren Sie bei den Kollegen von MANNHEIM24.de*.

In München soll ein 25-Jähriger seine Mutter erwürgt haben, wie merkur.de* berichtet. Weil sie ihm nicht zum Geburtstag gratuliert hat. Doch der Friseur-Azubi ist sich keiner Schuld mehr bewusst.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111.

*MANNHEIM24.de und merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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pol/dh/dpa

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