Raser von Polizei gestoppt

Mann rast mit 128 km/h durch 30er-Zone – Seine Begründung ist abenteuerlich

Verkehrsschild für eine 30 km/h-Zone, im Hintergrund Bäume.
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Mit 128 km/h durch eine 30er-Zone fuhr ein junger Mann in Moers. (Symbolbild)

Bei einer Verkehrskontrolle wird ein Raser gestoppt: Unglaubliche 128 km/h hat er auf dem Tacho – in einer 30er-Zone. Mit einer haarsträubenden Begründung will er die Beamten besänftigen.

Moers – In der Römerstraße in Moers sind nachts aus Lärmschutzgründen nur 30 km/h erlaubt. Das hält einen jungen Mann in der Nacht von Montag auf Dienstag (22. September) aber nicht davon ab, mit satten 128 Kilometer pro Stunde durch die 30er-Zone zu rasen.

Raser mit 128 km/h statt erlaubten 30 km/h bei Polizeikontrolle gestoppt – ohne Rücksicht auf Verluste

Der Raser fährt seinen schwarzen VW Golf gegen 0:40 Uhr durch die Römerstraße. Er ist mehr als viermal so schnell unterwegs wie zu dieser Uhrzeit erlaubt ist. Deshalb kommt der Fahrer auch erst 50 Meter hinter der Verkehrskontrolle zum Stehen, nachdem die Polizei ihm das Zeichen zum Anhalten signalisiert hat, wie express.de berichtet.

Raser bei Verkehrskontrolle gestoppt: Sein angeblicher Grund ist absurd

Mit dieser Dreistigkeit, in einer Tempo-30-Zone Autobahngeschwindigkeit zu fahren, ist es noch nicht genug. Als Begründung für sein leichtsinniges Rasen gibt der Fahrer an, er müsse ganz dringend auf die Toilette. Das reicht den Polizisten vor Ort natürlich nicht als triftiger Grund für solch ein gefährliches Verhalten im Straßenverkehr.

Strafverfahren eingeleitet: Das hat der Raser jetzt zu erwarten

Ein weiteres Fahrzeug, mit dem der VW-Fahrer möglicherweise ein illegales Rennen durch die Stadt veranstaltet, wird nicht gesichtet. Die Beamten vermuten allerdings, dass der 29-Jährige unter Drogeneinfluss gefahren sein könnte. Deshalb nehmen sie ihn mit auf die Moerser Polizeiwache, wo ein Arzt eine Blutprobe entnimmt.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Verhaltens. Sein Führerschein wurde vorerst von der Polizei beschlagnahmt, wie sie am Dienstag mitteilte. Ein Richter wird kurzfristig entscheiden, ob er ihn zurückbekommt.

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