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Paparazzi-Angriff? Hollywood-Star Jason Momoa zeigt im Muskel-Video: „Das ist, was euch erwartet“

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Von: Marcus Giebel

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Jason Momoa musste für seine Posts aus der Sixtinischen Kapelle Kritik einstecken. Dafür entschuldigt sich der Hollywood-Star und nimmt sich direkt die Paparazzi zur Brust.

München - Welcher ist der beste Ort, um eine wirklich wichtige Botschaft loszuwerden? Eine öffentliche Entschuldigung etwa. Über das perfekte Ambiente lässt sich sicher streiten. Jason Momoa entschied sich für einen Fitnessraum. Dort nahm der aus „Aquaman“ und „Game of Thrones“ bekannte Schauspieler sein Instagram-Video auf, um auf die Kritik an seinem Verhalten in der Vatikanstadt zu reagieren.

Dort hatte Momoa, der für Dreharbeiten zu „Fast & Furios 10“ in Italien weilte, Fotos und kurze Clips unter anderem aus der Sixtinischen Kapelle gepostet - ein No Go für die Katholiken. Viele User beschwerten sich entsprechend in den Kommentaren darüber, dass im Allerheiligsten eigentlich nicht fotografiert werden dürfe, für einen Star aber offenbar eine Ausnahme gemacht werde.

Jason Momoa spricht in die Kamera
Auf die Entschuldigung folgen klare Worte: Jason Momoa wendet sich in seinem Instagram-Video zunächst an alle Italiener und dann an die Paparazzi. © Instagram/ @prideofgypsies

Momoa sagt Sorry: „War nicht meine Absicht, eure Kultur nicht zu respektieren“

Diesen Vorwurf wollte der 42-Jährige nicht auf sich sitzen lassen und reagierte also mit seinem Sorry-Video, in dem er zu Beginn noch seine Muskeln spielen lässt. Denn zunächst stemmt Momoa Hanteln zur Musik der „Red Hot Chili Peppers“, ehe die Zeit gekommen ist, auf seine ganz eigene Weise Demut walten zu lassen. „Falls ihr jemals dachtet, ich würde eure Kultur nicht respektieren, war das nicht meine Absicht“, betont der Hawaiianer und wiederholt im Laufe der dreieinhalb Minuten immer wieder.

Als Erklärung bringt Momoa an, er sei von anderen Anwesenden um gemeinsame Fotos gebeten worden: „Ich war sehr respektvoll und bat um Erlaubnis für das, was ich für in Ordnung hielt.“ Zu Beschwichtigung fügte der Hollywood-Star auch hinzu, er habe für diesen „privaten Moment“ bezahlt und eine Spende an die Kirche gegeben.

Momoa schimpft auf Paparazzi: Hollywood-Star droht mit Schlag gegen Kamera

Bis zum Montagabend wurde der Clip rund 3,8 Millionen Mal angeschaut. Und damit ähnlich oft das spektakuläre Ende, Momoas Botschaft an die Paparazzi, mit denen ihn eine Privat-Fehde verbindet. Bereits in den Tagen zuvor hatte er sich darüber beschwert, von den professionellen Fotografen auf Schritt und Tritt verfolgt zu werden.

Nun sagt er, dass er „das Spiel“ schon verstehe, doch habe er immer wieder darum gebeten, in Ruhe gelassen zu werden. Anscheinend vergeblich. Deshalb fügt Momoa hinzu: „Ich mag es nicht, gejagt zu werden.“ Bevor er eine Kostprobe davon demonstriert, was den Paparazzi künftig blühen könnte. „Das ist, was euch erwartet“, schimpft er in die Kamera und versetzt dieser einen ordentlichen Schlag.

Für diese Botschaft war der Fitnessraum dann doch eine nachvollziehbare Wahl. Denn so nutzte Momoa auch die Gelegenheit, seinen muskulösen Oberkörper zur Schau zu stellen. (mg)

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