SM-Studio

Feuerwehr muss Wohnung von Domina aufbrechen - und macht schreckliche Entdeckung

Ein Bekannter machte sich Sorgen und verständigte die Polizei. Tagelang hatte er nichts von der 62-Jährigen Prostituierten gehört. Dann die traurige Gewissheit.

Essen - Wie die BILD-Zeitung berichtet, nahm die Polizei Essen den Notruf eines Bekannten am Montag Morgen ernst und schickte routinemäßig eine Streife in die Essener Kerckhoffstrasse. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde die Tür aufgebrochen. Der Anblick dort war schockierend. Die Polizei fand eine Leiche in einem bizarren Ambiente. Offenbar hatte die Tote als stadtbekannte Domina „Angelique“ gearbeitet und sich ihre Privatwohnung als heimisches Sado-Maso-Studio umgebaut.

Offenbar wurde die Domina „Angelique“ in ihrem privaten SM-Studio tot aufgefunden.

Privates SM-Studio zu Hause

Ein Anwohner zu „BILD“ :„Die Wohnung ist knapp 55 Quadratmeter groß und komplett zum SM-Studio umgebaut. Überall stehen Geräte für diverse erotische Praktiken herum. In dem Haus gingen die Männer ständig ein und aus, sie hatte auch viele Stammkunden.“

Die Domina „Angelique“ bot in ihrem Repertoire alle erdenklichen Sexualpraktiken an.

Auf ihrer Website bot die 62-Jährige alle erdenklichen Praktiken an, die auch weit über SM-Spiele hinausgehen. Da ist neben „Fesselspielen“ und „Inhaftierung“ auch von Schaummassage und Natursekt zu lesen. Lars Lindemann, Sprecher der Polizei Essen zu „Bild“: „Bei der Toten handelt es sich um eine 62-jährige Deutsche. Aktuell gehen wir davon aus, dass sie Opfer einer Gewaltstraftat geworden ist.“

Obduktion bringt Gewissheit

Eine Obduktion am Montagabend brachte dann ein wenig Licht ins Dunkel, eine Mordkommission wurde eingesetzt.  Die Polizei bestätigte, dass es sich bei dem Fall um ein Kapitalverbrechen handelt. Darunter fallen beispielsweise Mord oder Vergewaltigung. Wer hinter der Gewalttat steckt ist bislang unklar. Die Ermittlungen im Fall der Essener Domina dauern an.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Screenshot www.angelique-larouge.de

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