Prozess in Frankfurt

Mordfall Lübcke: Hauptangeklagter Stephan Ernst gesteht

Der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke Stephan Ernst auf der Anklagebank mit gesenktem Gesicht
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Stephan Ernst hat den tödlichen Schuss auf Walter Lübcke vor Gericht gestanden.

Stephan Ernst hat geschossen: Der Hauptangeklagte im Prozess um die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat die Tat vor Gericht gestanden.

Fulda/Frankfurt - Im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hat der Hauptangeklagte Stephan Ernst ausgesagt, den tödlichen Schuss auf den CDU-Politiker abgegeben zu haben*. „Ich habe geschossen“, ließ der 46-Jährige am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Frankfurt über seinen Anwalt erklären.

Nach dem Mord an Lübcke waren vielfach Hasskommentare im Netz aufgetaucht. Die Behörden haben daraufhin mehrere Verfahren eröffnet. Ein Rentner aus dem Kinzigtal musste eine Geldauflage zahlen. Walter Lübcke war im Juni 2019 auf der Terrasse seines Wohnhauses im Landkreis Kassel getötet worden. *Fuldaer Zeitung.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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