So reagiert man bei einem Kontakt richtig

Toter Wolf auf der A6: Ist es das Tier aus dem Odenwald?

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Wolf im Odenwald gesichtet 

Ein Wolf ist im Neckar-Odenwald-Kreis gesichtet worden! Eine Autofahrerin hat das Tier auf Video festgehalten. Mehr dazu:

Update vom 20. Februar 2019, 21.11 Uhr: Bei dem auf der A6 bei Öhringen überfahrenen Vierbeiner könnte es sich um den vermissten Wolf aus dem Wildpark Knüll handeln. Ein Sprecher des Schwalm-Eder-Kreises sagt am Mittwoch, dass diese Möglichkeit besteht. Noch ist unklar, ob das tote Tier tatsächlich ein Wolf ist. „Wir halten es für sehr wahrscheinlich", sagt eine Sprecherin der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg auf Anfrage der dpa. Der Kadaver habe sich in einem schlechten Zustand befunden.

Der Vierbeiner war in der Nacht zum Dienstag auf der A6 bei Öhringen im Hohenlohekreis überfahren und tödlich verletzt worden. Die Stelle liegt in der Nähe mehrerer Orte im Neckar-Odenwald-Kreis. Dort war schon am Wochenende ein Wolf gesichtet worden, was das Umweltministerium in Stuttgart bestätigte

Die Entfernung zwischen dem Fundort des toten Tieres und dem Wildpark in Nordhessen beträgt etwa 280 Kilometer. „Eine solche Strecke kann ein Wolf durchaus im Laufe mehrerer Tage zurücklegen“, sagte der Sprecher des Schwalm-Eder-Kreises. Nun soll das Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin klären, ob es sich bei dem toten Tier um einen Wolf handelt. Die DNA-Spuren des Tieres werden vom Forschungsinstitut Senckenberg in Frankfurt untersucht. Die Experten vergleichen Spuren des toten Vierbeiners mit dem hinterlegten Erbgut des ausgebrochenen Wolfes. Dies dürfte einige Wochen in Anspruch nehmen, wie es vom Schwalm-Eder-Kreis hieß.

Update vom 20. Februar 2019, 6.50 Uhr: Laut dem Landesumweltministerium von Baden-Württemberg ist ein Wolf auf der A6 bei Öhringen (Hohenlohekreis) überfahren worden. Aufgrund der räumlichen Nähe könnte es sich um den Wolf handeln, der erst wenige Tage zuvor im Neckar-Odenwald-Kreis gesichtet wurde. Das teilen die Behörden am Dienstag mit.

Mosbach/Neckargerach - Zahlreiche Anrufer melden am Sonntag (17. Februar) der Polizei, dass sie ein Wolf gesehen haben. Die Meldungen kommen alle aus dem Neckar-Odenwald-Kreis. Eine Autofahrerin filmt sogar, wie ein Tier über die Straße rennt.

Wie HEIDELBERG24* berichtet, werten Experten sofort das Videomaterial aus. Auch Tierhaare liegen den Fachleuten vor. Diese werden laut dem Stuttgarter Umweltministerium in den nächsten Wochen ausgewertet werden. 

Das Ministerium ist sich aber sicher, dass es sich bei dem Tier um ein Wolf handelt. Wo er sich derzeit befindet, könne man nicht sagen. Der Neckar-Odenwald-Kreis liege außerhalb der sogenannten Förderkulisse Wolfsprävention, in der es seit über einem Jahr regelmäßig Wolfsnachweise und auch Risse von Nutztieren gegeben hat.

Richtig reagieren bei Kontakt mit einem Wolf!

Das Ministerium warnt davor, Wölfe anzulocken oder zu füttern. „Bei Sichtungen von Wölfen zusammen mit eigenen Hunden sollten diese an die Leine genommen werden", heißt es vom Umweltministerium. 

Ansonsten gilt: Abstand halten! Falls ein Vierbeiner näher kommt, soll man laut rufen, klatschen und vor allem ruhig bleiben. 

*HEIDELBERG24 ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks 

jol/dpa

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