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München-Inzidenz weiter im Sinkflug: Fünfter Tag in Folge unter 50 - Weitere Lockerungen ab Sonntag möglich

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Von: Thomas Eldersch

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Nach Merkels Impf-Gipfel verkündete Söder nun neue Pläne für nach Pfingsten. München liegt den fünften Tag in Folge unter dem 50er Grenzwert. Alle News im Ticker.

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Update vom 28. Mai, 6 Uhr: Geschafft! München liegt den fünften Tag in Folge unter der Inzidenz von 50. Am Freitag meldete das Robert-Koch-Institut einen Wert von 30,4 - und damit sogar erneut unter der 35 (Vortag: 34,9). Die Stadt München selbst teilte bereits am Donnerstag mit: „Würde dieser Trend auch noch am Freitag anhalten, würde nach der derzeit gültigen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab Sonntag, 30. Mai die Inzidenzeinstufung „unter 50“ gelten.“ Dadurch wären weitere Lockerungen etwa bei der Gastronomie, der Kultur und Geschäften möglich.

Für die Kontaktbeschränkungen würde vorerst weiterhin die Einstufung „35 bis 100“ gelten, hier gäbe es erst Lockerungen, wenn die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 35 liegt, heißt es weiter.

Merkels Corona-Gipfel: Kinder erhalten Impf-Angebot - Söder verkündet Bayern-Plan für Zeit nach Pfingsten

Update vom 27. Mai, 18.09 Uhr: Nach Merkel und Müller hat nun Markus Söder das Wort. Er ist dieses Mal nicht in Berlin, sondern per Video zugeschalten. „Dieser Gipfel hat ziemlich viel Klärung gebracht“, so Söder.

„Das Wichtigste: Es gibt nicht unendlich Impfstoff“, so Söder. Deshalb müsse man nun „sehr klug haushalten“. Man sei nicht „über den Impf-Berg“. Man solle nun im Rhythmus bleiben und am Ball bleiben.

Nun kommt er auf Schüler zu sprechen: Es gibt keine Impf-Pflicht, stellt er klar. „Keiner muss geimpft werden“. „Wir in Bayern wollen versuchen, dass wir den Abschluss-Klassen schon im Juni ein Angebot machen“, so Söder.

„Schule ist trotzdem möglich“, so der Ministerpräsident. Nach den Pfingstferien soll es in Bayern noch einmal zwei Wochen Wechselunterricht geben - „zur Sicherheit“. Dann gilt noch der Grenzwert 50 für Präsenzunterricht. Danach, also ab dem 21. Juni, soll überall in den Präsenzunterricht zurückgekehrt werden - vorausgesetzt die Inzidenz liegt unter 100. Er will ein Signal senden. Für die Schüler sei das eine Chance noch einmal in die Schulen zurückzukehren - vor den Sommerferien.

Merkels Impf-Gipfel: Länder haben Kompetenz bei Impfungen von Kindern und Jugendlichen

Update vom 27. Mai, 18 Uhr: Die PK mit Merkel läuft. Nach Angaben der Kanzlerin können sich Kinder und Jugendliche über zwölf Jahren ab der Aufhebung der Impf-Priorisierung - in der Regel ab dem 7. Juni - um einen Impf-Termin bemühen. Vorausgesetzt der Impfstoff hat dann eine entsprechende Freigabe. Daneben stellt sie klar, dass der Schulbetrieb unabhängig von der Impfung wieder aufgenommen werden wird. „Das wird jeweils von den Ländern geregelt“, so Merkel zum Vorgehen bei den Impfungen von Kindern und Jugendlichen. Somit liegt die Entscheidungsmacht nun etwa bei Markus Söder.

Berlins regierender Bürgermeister Müller stellt im Bezug auf Impfungen von Kindern und Jugendlichen noch einmal klar: „Wir haben dafür keinen zusätzlichen Impfstoff“. Ab dem 7. Juni können sich Jugendliche also bei Hausärzten und bei den Impfzentren um einen Termin bemühen - das heißt jedoch nicht, dass Termine dann auch zwingend kurzfristig verfügbar seien.

Update vom 27. Mai, 17.55 Uhr: Offenbar bahnt sich eine Entscheidung auf Merkels Impf-Gipfel an. Nach einem Bericht von Business Insider - das sich auf Teilnehmerkreise bezieht - sollen in Zukunft die Länder die Entscheidungshoheit über das Impfverfahren bei Kindern und Jugendlichen haben. Nach der Zulassung des Impfstoffs und der Aufhebung der Priorisierung könnten sich dann auch Kinder und Jugendliche ab Anfang Juni um Impf-Termine bemühen.

Möglich ist auch, dass die Länder jeweils spezielle Impf-Programm aufstellen.

München knackt nächste Corona-Inzidenz-Grenze

Update vom 27. Mai, 17.45 Uhr: Erfreuliche Nachrichten gibt es nun aus München. Die Inzidenz in der Landshauptstadt unterschritt am Donnerstag die Marke von 35 - allerdings nur knapp mit einem Wert von 34,9. Bleibt die Inzidenz nun fünf Tage in Folge unter 35 warten weitere Lockerungen auf die Bewohner der Landeshauptstadt. Dann wären mit Blick auf die Kontaktbeschränkungen Treffen „mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird“, möglich.

Update vom 27. Mai, 17.20 Uhr: Auf Merkels Impf-Gipfel hat es offenbar Verstimmungen über die Ständige Impfkommission gegeben. Hinter den Kulissen gab es nach RTL-Angaben Zoff. Einige Teilnehmer kritisierten demnach Äußerungen von StiKo-Chef Thomas Mertens. Er und die StiKo hätten mit ihren Warnungen vor Astrazeneca sowie mit Aussagen zum Impfen von Jugendlichen Verwirrung gestiftet. Dieses Hin- und Her der StiKo „versteht kein Mensch mehr“ soll ein Teilnehmer auf dem Gipfel gesagt haben.

Update vom 27. Mai, 17.04 Uhr: Werden Kinder bald geimpft, um den Schulstart nach den Sommerferien zu garantieren? Unter anderem darüber diskutieren heute die Länderchefs um Markus Söder mit Angela Merkel. Die PK im Anschluss gibt es hier live.

Corona in Bayern: Inzidenz von 4,2! Einstiger Super-Hotspot hat den niedrigsten Wert in Deutschland

Update vom 27. Mai, 13.01 Uhr: Ausgerechnet Tirschenreuth - der Landkreis an der bayerisch-tschechischen Grenze hat bundesweit die niedrigste Inzidenz, nachdem er im vergangenen Jahr zeitweise der Hotspot mit den meisten Neuinfektionen war. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) lag der Wert dort am Donnerstag bei 4,2. Es folgten der Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern mit 4,5 und die Stadt Weiden in der Oberpfalz mit 4,7. Den höchsten Wert wies weiterhin die schwäbische Stadt Memmingen mit 140,6 aus.

In Bayern sind auch die weiteren grenznahen Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Infektionszahlen über Monate ebenfalls sehr hoch waren, an das andere Ende der Tabelle gerückt: In Weiden lag der Wert bei 4,7, im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge bei 13,8 und im Landkreis Regen in Niederbayern bei 37,5. Stadt und Landkreis Passau an der Grenze zu Österreich wiesen eine Corona-Inzidenz von 17,0 und 24,9 auf.

Aufgrund der vorübergehend sehr hohen Corona-Infektionszahlen galten in den Regionen zeitweise besonders strenge Vorsichtsmaßnahmen, vor allem den Grenzübertritt in beide Richtungen betreffend. Zudem wurden die Städte und Landkreise zwischenzeitlich mit zusätzlichem Impfstoff versorgt, um die Pandemie schneller einzudämmen.

Corona: Holetschek bei Impfung für Kinder und Jugendliche zurückhaltend

Update vom 27. Mai, 8.08 Uhr: Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich zurückhaltend zum Thema Impfungen für Kinder und Jugendliche geäußert. Man höre aus der Ständigen Impfkommission (Stiko), dass es wohl keine einhellige Empfehlung geben werde, „Kinder und Jugendliche zu impfen - und das nehme ich schon ernst und das muss man auch abwägen.“ Das sagte er am Mittwochabend im Bayerischen Fernsehen.

Zudem betonte der CSU-Politiker, er wolle nicht, dass der Impfstoff „dann wieder bei anderen abgezogen wird“, um ihn umzuverteilen. Wenn es aber zusätzlichen Impfstoff gebe und Kinder- und Jugendärzte einbezogen würden, dann müsse man über das Thema diskutieren. Die Diskussion um Impfungen für Kinder und Jugendliche sei wichtig und richtig, betonte der Minister. Sie seien eine der Gruppen, die in der Pandemie am meisten gelitten habe.

Inzidenz in Bayern fällt weiter - München steht womöglich kurz vor weiteren Lockerungen

Update vom 27. Mai, 6.17 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat liegt bei 40,8. Damit ist sie im Vergleich zum Vortag (45,9) weiter gefallen. Bayerns und sogar bundesweiter Hotspot ist die Stadt Memmingen (140,6). Der Landkreis Coburg (109,5) hat die dritthöchste Inzidenz in Deutschland, die Stadt Coburg (104,7) folgt auf Platz sechs. Gute Nachrichten gibt es aus München. Für die Landeshauptstadt meldet das RKI eine Inzidenz von 34,9 - und damit sogar knapp unter der wichtigen Marke von 35. Am Tag zuvor lag der Wert bei 38,7. München liegt am heutigen Donnerstag den vierten Tag in Folge unter dem Grenzwert von 50. Liegt die Stadt auch morgen darunter, wären weitere Lockerungen möglich (u.a. Besuch der Außengastronomie ohne Test). 

Corona-Lockerungen winken Bayern schon früher - „Wichtiger Schritt“ dürfte München betreffen

Update vom 26. Mai, 20.49 Uhr: Nicht nur im Freistaat sinken die Infektionszahlen von Corona rapide: 46 in Bayern, 47 in ganz Deutschland. Überall befindet sich die Sieben-Tage-Inzidenz also im freien Fall. Dennoch ist das Wirrwarr bei den Corona-Regeln längst nicht beendet - im Gegenteil. Wir zeigen zehn wichtige Verbote und Gebote, die bei der derzeit aktuellen Stufe der Sieben-Tage-Inzidenz* (zwischen 50 und 100) gelten. Kennen Sie diese Regeln? Hier ein Überblick, was derzeit gilt.

Corona in Bayern: Forderung nach Öffnung der Innengastronomie wird laut

Ursprungsartikel vom 26. Mai 2021: München - In Bayern ist seit Oktober 2020 die 7-Tage-Inzidenz erstmals wieder unter die wichtige Marke von 50 gerutscht. Am Mittwoch (26. Mai) meldete das Robert-Koch-Institut* (RKI) einen Wert von 45,9. Damit liegt der Freistaat sogar noch unter dem deutschen Wert von 46,8 - auch wenn der bundesweite Corona-Hotspot mit Memmingen (161) immer noch in Bayern liegt. Angesichts der guten Entwicklung der Corona-Zahlen* gibt es jetzt Forderungen nach neuen Lockerungen. Sollten diese dann beschlossen werden, können sie ab heute auch früher in Kraft treten.

Seit Mitte Mai ist es in Bayern wieder möglich bei einer stabilen Inzidenz unter 100 im Freien seinen Schweinsbraten oder sein Weißbier zu genießen. Die Außengastronomie hat unter strengen Vorschriften und Hygieneregeln ihren Betrieb erfolgreich wieder aufgenommen. Jetzt meint Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), wäre die Zeit reif, über die Öffnung der Innengastronomie zu sprechen. „Die Erfahrungen haben gezeigt, dass unsere Betriebe sicher sind“, heißt es am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

Für Geimpfte, Genesene und Getestete sollten alle Angebote des Gastgewerbes zur Verfügung stehen - unabhängig von der Inzidenz - so Inselkammer. „In Anbetracht derart niedriger Inzidenzwerte müssen wir zudem schnellstmöglich wieder den Weg zu mehr Normalität ohne Corona-Tests* wie in der Phase nach dem ersten Lockdown wagen.“

Coronavirus in Bayern: Wartezeit für Öffnungen um einen Tag reduziert

Würde sich die Staatsregierung auf diese Forderung einlassen und die Innengastronomie wieder öffnen, könnte dies zukünftig auch schneller umgesetzt werden. Man wolle das bereits an Pfingsten erprobte Vorgehen, Öffnungen bei niedriger Inzidenz einen Tag vorzuziehen, auch nach den Ferien beibehalten, sagte der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch. Man habe damit gute Erfahrungen gesammelt.

Diese Änderung betrifft unter anderem die Tourismus-, Gastronomie- und Kulturbranche und auch den Wegfall der Testpflicht ab bestimmten Inzidenzwerten. Bisher musste eine bestimmte Inzidenzgrenze fünf Tage am Stück unterschritten werden. Dann folgte eine Karenzzeit von zwei Tagen. Ab dem achten Tag durfte dann gelockert werden. Dies ist jetzt bereits ab dem siebten Tag möglich. Die Wartezeit wurde verkürzt. „Öffnungen bereits ab Tag sieben sind ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Normalität“, sagte Holetschek. „Ich freue mich, dass die sinkenden Infektionszahlen weitere Erleichterungen ermöglichen.“ In München könnte es schon bald soweit sein und die neue Reglung tritt in Kraft. Bayerns Hauptstadt meldete am Mittwoch mit 38,7 am dritten Tag in Folge einen Wert unter 50. Somit müsste es ab Sonntag, 30. Mai, neue Lockerungen in München geben.

In Bayern soll jetzt vermehrt in sozialen Brennpunkten gegen Corona geimpft werden

In puncto Impfen* will Bayern jetzt sozialer werden. Vor allem an sozialen Brennpunkten soll jetzt verstärkt immunisiert werden. „Es ist unsere Aufgabe, die Schwächsten unserer Gesellschaft zu unterstützen. Wir müssen daher gerade auch Bedürftige und sozial Benachteiligte mit der Impfung erreichen und vor dem Coronavirus* schützen“, sagte Gesundheitsminister Holetschek am Mittwoch. „Der Freistaat stellt daher wie geplant 6000 Impfdosen von Johnson & Johnson* für Sonderimpfaktionen zur Verfügung.“ Mit mobilen Teams ausgehend von den Impfzentren will man die Menschen vor Ort erreichen.

Los ging es am Mittwoch bei der Tafel in Augsburg*. „Die Kommunen wissen am besten, wo es vor Ort Bedarf gibt, zum Beispiel in welchen Stadtvierteln. Unterstützung bieten ihnen dabei unter anderem die lokalen sozialen Einrichtungen, Sozialämter, Integrationsbeiräte, Vereine und Religionsgemeinschaften“, so der Gesundheitsminister. Auch die Tafeln seien dabei eine wichtige Anlaufstelle. Unterstützt wird Holetschek dabei von seinen CSU-Kolleginnen, Sozialministerin Carolina Trautner und Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber. Mit dem zusätzlichen Impfangebot nehme man Menschen in den Blick, die sich schwertun, reguläre Impf- und Testangebote zu nutzen, so Trautner. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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