Mumbai-Attentäter geht in Berufung

Neu Delhi - Mehr als ein Jahr nach Verhängung der Todesstrafe hat der einzige überlebende Attentäter der Terrorserie von Mumbai in letzter Instanz Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Wie der Sender NDTV am Freitag unter Berufung auf die indische Staatsanwaltschaft berichtete, rief der Pakistaner Ajmal Amir Kasab dafür das Oberste Gericht in der Hauptstadt Neu Delhi an. Sollten die Richter am Supreme Court das Urteil bestätigen, könnte der Pakistaner nur noch ein Gnadengesuch an das indische Staatsoberhaupt richten.

Gemeinsam mit anderen Attentäter der aus Pakistan operierenden Terrorgruppe Lashkar-e-Taiba hatte Kasab Ende November 2008 in der westindischen Finanzmetropole über drei Tage hinweg Geiseln genommen und mehrere Gebäude besetzt gehalten. Bei der Terroraktion waren mehr als 170 Menschen ums Leben gekommen, darunter 26 Ausländer und 9 Extremisten. Kasab hatte als einziger Angreifer überlebt.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

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Im Mai vergangenen Jahres war Kasab von einem Sondergericht in Mumbai unter anderem wegen Mordes und “Kriegsführung gegen Indien“ schuldig gesprochen und zum Tod durch den Strang verurteilt worden. Das höchste Gericht des Bundesstaates Maharashtra, dessen Hauptstadt Mumbai ist, hatte das Urteil im Februar bestätigt.

dpa

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