Musik-Streaming im Internet – Songs und Alben auf Abruf

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Mit einem Streaming-Dienst kann man über Internet alle Lieblingslieder hören – ohne zu speichern.

Alle Musik, die man gerne hört, auf einem Gerät – ohne Speicherprobleme oder riesige Kosten. Das versprechen die Anbieter von Streaming-Portalen im Internet. Ob diese Art des Musik-Hörens wirklich besser ist, als sie online oder im Laden zu kaufen, haben wir genauer unter die Lupe genommen.

Streaming-Portale auf dem Vormarsch

War es noch vor ein paar Jahren gang und gäbe, dass Musik heruntergeladen wurde, um sie zu hören, muss das heute nicht mehr sein. Das Streaming, also das reine Hören der Musik, ohne sie lokal zu speichern, ist auf dem Vormarsch. Ein normaler MP3-Player ohne Netzzugang ist dazu als Abspielgerät aber nicht geeignet, denn ohne Internet-Verbindung funktioniert ein Stream nicht.

Die meisten Streaming-Portale bieten alle Arten von Musik. Ob ein User lieber Justin-Bieber-Lieder oder Metalcore von August Burns Red hört, ist egal. Viele dieser Webseiten sind entweder werbefinanziert oder kosten einen Monatsbeitrag für eine Flatrate. Für diesen Betrag kann der Kunde so lange und so viel Musik hören, wie er möchte.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich der User den Speicher seines Gerätes nicht mit Songs und Alben vollpacken muss. Denn Musik von einem Streaming-Portal darf auf einem Endgerät wie Rechner oder Handy nicht gespeichert werden. Stattdessen werden die Lieder von der Internetseite des Streaming-Portals abgerufen und gleichzeitig auf dem Computer oder dem Smartphone des Kunden abgespielt.

Hauptnutzer von Streaming-Diensten sind Jugendliche. Für sie bietet sich damit die Möglichkeit, aktuelle Musik zu hören, ohne sie kaufen zu müssen. Inzwischen sind die meisten Dienste an Social-Media-Anbieter wie Facebook oder Twitter angebunden – so teilen sich die Jugendlichen untereinander mit, welche Musik gerade angesagt ist.

Ohne Datenflatrate wird Streaming teuer

Die Nutzung eines Musik-Streams setzt die Anbindung an das Internet voraus. Das bedeutet: Das Gerät muss ständig online sein. Das ist anders als bei einem Download – dort läuft die Musik auch, wenn der Player offline ist. Gerade bei Smartphone oder Tablet sprengt der Stream schnell das Datenvolumen des Mobilfunk-Vertrages. Im günstigsten Fall funktioniert der Stream dann nicht mehr, weil der Handy-Provider die Übertragungsgeschwindigkeit drosselt. Im schlechtesten kostet jede weitere übertragene Datei viel Geld. Inzwischen gibt es aber Anbieter, die es ermöglichen, online eine Playlist zu erstellen, die offline abgespielt werden kann. Das ist dann aber meist kostenpflichtig.

Dazu kommt, dass eine Internetverbindung nicht immer vorhanden ist. Im Auto eine CD zu hören oder auf einem Gartenfest ein bestimmtes Lied aufzulegen, wird erschwert oder sogar unmöglich gemacht. Viele Kunden schätzen außerdem das haptische Erlebnis eines Albums – sei es eine CD oder eine Vinyl-LP. Diese Musikliebhaber wollen das gute Stück in ihrer Sammlung haben und sich beim Anhören die Texte auf dem Innencover durchlesen. Bei einem Stream ist das nicht möglich.

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