Ihm wurde Mord vorgeworfen

Deutscher erhängt sich in bulgarischer Haft

Sofia - Ein mutmaßlicher deutscher Mörder hat in bulgarischer Haft Selbstmord begangen. Der 34-Jährige habe sich in seiner Zelle in der Schwarzmeerstadt Burgas erhängt.

Das berichtete das staatliche Radio am Samstag unter Berufung auf die Polizei. Der Mann war vor zwei Tagen festgenommen worden, da er unter Verdacht stand, einen deutschen Touristen aus Eifersucht erstochen zu haben. Er habe dann seine Tat gestanden. Der Heimatort der beiden Männer war zunächst nicht genannt worden.

Der Mann soll sich mit dem Fernseh-Kabel erhängt haben, berichtete die regionale Internet-Zeitung "Besove.bg.". Gefängniswärter hätten ihn in der Nacht zum Samstag tot gefunden. Eine Obduktion konnte nach Angaben der Polizei ein Fremdverschulden ausschließen.

Dem Deutschen war in Bulgarien vorsätzlicher Mord vorgeworfen worden. Den Ermittlungen zufolge hatten die beiden Männer vor der Bluttat gemeinsam mit einer 45 Jahre alten deutschen Touristin getrunken. Später soll der 34-Jährige seinen Rivalen in einer Umkleidekabine am Strand getötet haben. Die Leiche des Opfers lag mit 15 Messerstichen auf der Uferpromenade in Burgas.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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