Unerklärliches Phänomen

Rätsel um mysteriös leuchtenden Stern: Wissenschaftler müssen sich auf Alien-Theorien einlassen 

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Das Verhalten des Sterns EPIC 249706694 erscheint für irdische Astronomen derzeit unerklärlich (Symbolbild). 

Der Stern EPIC 249706694 stellt Wissenschaftler vor ein unerklärliches Rätsel. Unregelmäßige Lichtschwankungen lassen die wildesten Vermutungen zu.

Massachusetts - Die Wissenschaftler sind komplett überfragt. Ein 360 Lichtjahre entfernter Stern sorgt für ein scheinbar unerklärliches Rätsel. Mal ist er mehr, mal weniger hell, was soweit kein neues Phänomen ist, doch die Lichtschwankungen des Doppelsterns treten in unregelmäßigen Abständen auf. Alle Erklärungsversuche scheiterten bislang.

Mysteriöser Stern: Lichtschwankungen geben Rätsel auf - Außerirdische am Werk?

Eigentlich sind Lichtschwankungen bei Sternen leicht erklärt. Im Normalfall liegt das Flackern an anderen Planeten, die die Sicht auf den Stern bei ihrem Transit unterbrechen. Sie sind also kurz im Weg. Nun bewegen sich Planeten auf geregelten Bahnen und kehren demnach regelmäßig wieder vorbei und verdecken den Blick auf das, was hinter ihnen ist, in voraussehbaren Abständen. Doch im Falle des Sterns EPIC 249706694 oder auch HD139139 tritt das Lichtphänomen in scheinbar absolut zufälligen Unterbrechungen auf.

Die Wissenschaftler tappen komplett im Dunkeln und bitten deshalb um Hilfe. Sogar Vermutungen, dass hier Aliens am Werk sind, gibt es schon. Doch der Astronom Andrew Vanderburg schließt das weitestgehend aus: „In der Astronomie ist es schon oft vorgekommen, dass wir etwas nicht verstanden und es dann für Außerirdische gehalten haben. Und später fand man dann heraus, dass es etwas anderes ist. Die Chancen stehen gut, dass es sich auch dieses Mal so verhalten wird.“

Rätsel um mysteriösen Stern EPIC 249706694: Woher kommen die Lichtschwankungen?

Doch woher rühren die Lichtschwankungen dann? Zwei Herangehensweisen stellten sich anfangs als vielversprechend heraus, haben aber beide einen Haken:

Eine Theorie rechnet mit dem Transit vieler anderer Sterne, die in einem kurzen Beobachtungszeitraum so für eine scheinbar unregelmäßige Lichtunterbrechung sorgen. Allerdings wurde beim Flackern des Sterns fast immer dieselbe Lichtintensität gemessen. Dass einige verschiedene Planeten die absolut gleiche Lichtschwächung bedingen, ist aber eigentlich nicht vorstellbar.

Die zweite Möglichkeit scheint leider noch unwahrscheinlicher. Sie behandelt den Erklärungsversuch eines zerfallenden Planeten oder mehrerer Asteroiden. Das Phänomen der immer gleichen Lichtintensität wäre damit erklärt, doch auch ein sterbender Planet müsste in regelmäßigen Abständen vorbeiziehen und Asteroiden müssten für etwa gleich große Staubwolken sorgen, was Wissenschaftler als sehr unwahrscheinlich befinden. 

Das Rätsel wird die Astronomen wohl noch länger auf Trab halten und umso länger keine ganz normale Erklärung gefunden ist, desto eher drängt sich Vermutung auf, dass Außerirdische ihre Finger im Spiel haben könnten.

Passenderweise spielt die Internet-Gemeinde zur selben Zeit wegen Aliens verrückt. Immer mehr Menschen schließen sich dem Vorhaben an, den US-Geheimstützpunkt ‚Area 51‘ zu stürmen, um die dort angeblich gefangen gehaltenen Außerirdischen zu sehen und zu befreien. Aus North Carolina stammen diese beunruhigenden Ufo-Aufnahmen, wie extratipp.com* berichtet.

Eine andere gruselige Geschichte im All eireignete sich 2003. Der erste chinesische Astronaut hörte unfassbare Geräusche.

Die Nasa-Wissenschaftler machten Anfang August 2019 eine spektakuläre Entdeckung im Weltall: Die Astronomen fanden einen Stern mit drei Planeten, darunter eine sogenannte „Super-Erde“, sowie zwei Sub-Neptune. Einer davon könnte die Voraussetzungen für Leben erfüllen. Zudem könnten sich andere bewohnbare Planeten in dem System befinden. Ein Asteroid von doppelter Größe des Empire State Building rast auf die Erde zu und soll diese mit 23.000 km/h passieren.

Elizabeth Teissier deutet als Astrologin Himmelskörper - und hat eine sehr düstere Prognose in Sachen Angela Merkel.

mb

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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