Schlimmes Gewaltverbrechen in Frankreich?

Mysteriös: Eine ganze Familie verschwindet spurlos

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Das Haus der Familie ist von der Polizei verriegelt worden.

Orvault - Das mysteriöse Verschwinden eines Elternpaares und seiner zwei Kinder aus Westfrankreich stellt die Ermittler vor ein Rätsel. Blutspuren im Haus deuten auf ein schlimmes Gewaltverbrechen hin.

Die Polizei der Kleinstadt Orvault nahe Nantes im Westen Frankreichs steht vor einem Rätsel: Seit dem 16. Februar gibt es kein Lebenszeichen von allen vier Mitgliedern der Familie T., die gemeinsam in einem Haus lebte. Die Polizei ermittelt mittlerweile wegen des Verdachts auf Mord und Entführung, wie die Agence France Press (AFP) berichtet.

Während die Autos der Eltern vor dem Haus stünden, sei das Auto des 21-jährigen Sohnes nicht aufzufinden. Dieser war, wie auch sein Vater, laut Berichten des französischen Nachrichtenkanals BMFTV, in psychologischer Behandlung.

Blutspuren im Haus

Im Haus der Familie wurden zahlreiche Blutspuren gefunden, die teilweise verwischt seien. Auch die mit Blut beschmierte Uhr der Mutter sei im Haus gefunden worden. Sie habe zerbrochen unter dem Bett der 18-jährigen Tochter gelegen, berichtet BMFTV. Teile des Pavillons seien gründlich geschrubbt und von Blut befreit worden, heißt es in dem Bericht weiter. Die gefundene DNA konnte dem Vater, der Mutter und dem Sohn zugeordnet werden. Spuren der Tochter hat es bislang nicht gegeben.

Wie BMFTV weiter berichtet, sei der Kühlschrank der Familie noch gut gefüllt gewesen, auch alle persönlichen Gegenstände seien noch da. Nichts deutet darauf hin, dass die Familie ihr Haus freiwillig verlassen habe. Die Handys aller Mitglieder sind seit dem 16. Februar nicht mehr erreichbar. Die Polizei ließ erklären, dass zwar alles im Haus auf eine heftige Szene hindeute, man aber zum aktuellen Zeitpunkt noch keine genauen Angaben zu den Geschehnissen machen könne.

Parallelen zu älterem Fall

Der Fall weckt Erinnerungen an die Ermordung einer Mutter und ihrer vier Kinder im Jahr 2011 ebenfalls nahe Nantes. Von dem Familienvater, der als Hauptverdächtiger gilt, fehlt bis heute jede Spur.

Eine besonders Parallele zwischen den beiden Fällen ist besonders auffällig: Einer der 2011 ermordeten Söhne ging Medienberichten zufolge auf die selbe Schule wie der Sohn, der nun spurlos verschwundenen Familie.

kah/afp

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