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Nach illegalem Polizeizugriff: Smudo rechtfertigt Luca-App

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Rapper Smudo spricht bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Luca-App, die erneut unter Kritik steht. Smudo rechtfertigt sich.
Nach erneuter Kritik wehrt sich Luca-App Miterfinder Smudo gegen die Vorwürfe. © Axel Heimken/dpa

Wieder einmal gibt es Kritik an der Luca-App. Musiker und App-Miterfinder Smudo verteidigt seine Erfindung und spricht Klartext.

Hamburg – Die Luca-App befindet sich erneut unter Beschuss*. Konkreter Grund diesmal ist der illegale Zugriff der Polizei auf Daten der App, die den Beamten dabei helfen sollen, Zeugen für einen tödlichen Unfall ausfindig zu machen. Die Vorgehensweise stieß auf ein geteiltes Echo und führte bei einigen Politikern zu der Aufforderung, die Luca-App zu löschen. Smudo, der die App mitentwickelt und an der er ein wirtschaftliches Interesse hat, hält die Aufforderung der Politiker für „verantwortungslos“ und wehrt sich gegen Kritik an seinem Produkt.
Mehr zu den Hintergründen des Unfalls und der anschließenden Polizeiermittlung sowie zu Smudos Rechtfertigung der Luca-App lesen Sie hier.

Währenddessen prüfen aktuell 13 Bundesländer, die eine Lizenz für die Luca-App haben, ob sie die Investition wert ist. Die Lizenzen laufen noch bis Ende März beziehungsweise Ende April. Ob die Bundesländer die Luca-App über diesen Termin hinaus weiternutzen wollen, steht noch nicht fest. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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