Spiegel-Interview über „Syke“

Nach Kleinstadt-Kritik: Berliner Fotograf wehrt sich

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Mit Fassaden-Idylle reagierten die Syker auf die negativen Worte Fischers - und schickten Fotos an die Kreiszeitung. 

Syke - Weil er über eine Kleinstadt lästert, erreicht den Berliner Fotograf Jo Fischer eine Welle der Empörung. Nun wehrt er sich.  

„In Syke gibt es keine schönen Fassaden. Glauben Sie mir.“ Mit diesem Satz in einem Spiegel-Interview zog der Berliner Fotograf Jo Fischer eine Menge Ärger auf sich. Unsere Partnerzeitung Kreiszeitung und die Bewohner Sykes  reagierten auf Fischer, der die niedersächsische Kleinstadt trist in Szene gesetzt hatte, mit einer Fotostrecke. Das Motto: „So schön ist Syke.“ Auch in sozialen Medien bekam der Fotograf harsche Kritik zu hören. 

Fischer musste Kommentar-Funktion bei Facebook sperren

Nun äußert sich Fischer zu den Reaktionen auf das Interview und seine Ausstellung in Syke. Gegenüber der Kreiszeitung sagt der 46-Jährige: „Schaut euch doch die Ausstellung erst mal an und versteht den Zusammenhang der Fotos, bevor die Welle der Empörung losbricht.“

„So schön ist Syke“: Fischer reagiert zynisch

Während sich Fischer offen für konstruktive Kritik gibt, ignoriere er die unsachlichen Anfeindungen. Angesprochen auf die Fotostrecke der Syker, wird er zynisch: „Genau das farbige, schöne Fassädchen im Postkartenstil fehlte bei der Ausstellung. Ja, da hilft nur noch der Besuch im Souvenirshop.“

gma

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