Reue vor Gericht nicht zu spüren

Nach langem Schweigen: Vergewaltiger gesteht seine Taten

Markierungen in einem Waldstück in Bergkamen lassen auf den Tatort einer Vergewaltigung schließen. 
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Markierungen in einem Waldstück in Bergkamen lassen auf den Tatort einer Vergewaltigung schließen. 

"Ich sah im Gebüsch das hübsche Mädchen" - nach monatelangem Schweigen hat ein Mann jetzt zugegeben, eine 15-Jährige brutal misshandelt und vergewaltigt zu haben. Seine Verteidigerin verlas das Geständnis des 33-Jährigen.

Bergkamen - Erst schwieg er monatelang, jetzt räumt er die Tat ein: Ein 33-Jähriger hat gestanden, eine 15-Jährige in Bergkamen bei Dortmund fast totgeschlagen und vergewaltigt zu haben. In der Erklärung, die der Mann vor Gericht von seiner Verteidigerin verlesen ließ und in der er auch eine weitere versuchte Vergewaltigung aus dem Jahr 2012 einräumte, sprach der Täter mehrfach davon, seine Taten zu "bereuen".

Die Prozessbeteiligten spürten von echter Reue allerdings wenig, berichtet wa.de*. Immerhin habe der Vergewaltiger seinem traumatisierten Opfer nun eine Aussage vor Gericht erspart

*wa.de ist Teil der bundesweiten Ippen-Digital-Zentralredaktion.

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